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Archive für 30.1.2007
Schon unsere Vorfahren wussten es: Es gibt nicht Besseres als die Nahrung aus der Natur
30.1.2007 von Brigitte Rondholz.
Hartmut Dölker schreibt so treffend im Urkostforum:
- Über 200000 Generationen lebte der Mensch von vitalstoffreichen Wildpflanzen.
- Seit 250 Generationen von Kulturpflanzen.
- Seit 5 Generationen von nährstoffarmen Monokulturen.
Ackerbau war in Europa bis ca. 3000 vor Christus unbekannt. Unsere Vorfahren kannten über tausend genießbare Pflanzensorten. Auch wenn der folgende Vergleich für die Praxis wenig hilfreich ist, so kann er einen doch staunen machen: Im Vergleich mit unserer heutigen durchschnittlichen Ernährung enthielt die Nahrung unserer Urahnen 53% mehr Folsäure, 87% mehr Vitamin C, 59% mehr Vitamin A, 79% mehr Zink, 62% mehr Kalzium, 83% mehr Kalium, 500% weniger Natrium (!), 100% weniger Gesamtfette und 88% mehr Ballaststoffe. (Quelle: Eaton et al., Eur. Nutr.51 1997 207) Dass Wildpflanzen nicht nur rein stofflich zählbare Energie liefern, muss als Tatsache gesehen werden. Anders sind die besonderen Leistungen von ursprünglich lebenden Naturvölken nicht zu erklären. Sherpas schleppen auf ihrem Rücken bis zu 100kg Lasten vom Tal auf mehrere tausend Meter Höhe, und die Tarahumara-Indios legen bei einer durchschnittlichen Kalorienaufnahme von 1500 kcal alltäglich bis zu 100 Kilometer und mehr zurück. Als Vergleich: Beim Walken verbraucht der Körper pro Stunde 500 kcal (bei einer Laufstrecke von 5km). Die Indios müssten also täglich mehr als 10000 Kalorien zu sich nehmen, um nach westlichen Maßstäben nicht zu verhungern. Die berühmten Untersuchungen von F.A. Popp (Biophotonen) beweisen den Unterschied in der Lichtspeicherfähigkeit von Pflanzen aus Bio-Anbau, Wildpflanzen und konventionell angebauten Pflanzen. Die Ergebnisse von Popp sind keine Hirngespinste oder esoterischen Spielereien; in “GEO Wissen, Sonderheft Nr. 28, Ernährung & Gesundheit, S. 168, 2001″ schreibt Hasan Kar vom Verein Deutscher Ingenieure: “Was der Popp macht, hat Hand und Fuss. Das sind handfeste Sachen, die man wissenschaftlich auch nachweisen kann”. Würde man den Unterschied an lebenden Makromolekülen als Zahlenverhältnis darstellen, so ergibt dies für Pflanzen aus konventionellem Anbau eine “1″, für Bio-Anbau “5″ und für Wildpflanzen “10″. (Quelle: Biologe Walter Ostertag, Lebende Makromoleküle)
Hierzu noch aus einer Sendung des Mitteldeutschen Rundfunks, Online-Magazin: natürlich gesund, “Nahrungsergänzungsmittel”, 13. April 2004: “Berücksichtigt man die Tatsache, dass durch modernen Ackerbau, Plantagenbewirtschaftung und Viehzucht der Mensch es geschafft hat, die vor einigen Jahrzehnten in der menschlichen Nahrung enthaltenen Vitalstoffe so stark zu reduzieren, dass zum Teil noch weniger als ein Drittel der Mineralien und Vitamine darin enthalten sind, dafür in der Tiermast umso mehr Fett, Hormone, Antibiotika und andere chemische Substanzen, die erheblich in natürliche Kreisläufe eingreifen, so muss man schon mit dem normalen Menschenverstand zu der Erkenntnis kommen: entweder dreimal mehr natürlich gesunde Ernährung oder extrem anders essen oder die tägliche Nahrung zu ergänzen.”
Der geneigte Leser sieht: Richtig erkannt, aber mal wieder (unnötige) Konsum-Schlüsse gezogen. Es gibt schlicht keine Nahrungsergänzungsmittel, die dem Original gleichen. Das Original ist nicht nur besser, sondern auch noch kostenlos.
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