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Archive für 10.2.2007
Maika Lindemann: Warum ich keine Kochkost mehr esse
10.2.2007 von Brigitte Rondholz.
Dieser Bericht eines urköstlichen Anfangs erreichte mich:
Inzwischen sind es etwa 1 Jahr und 2 Monate, seit ich zum ersten Mal auf diese Lebensweise stieß. Vorher wäre ich nie auf so was gekommen. Was seitdem alles passiert ist …das hätte ich mir wirklich nie zu träumen gewagt. Wie mein Körper sich verändert hat … was mir täglich aufs Neue für Gedanken kommen, was ich nun “sehe” und fühle … FROHKOST (Urkost) macht einen wirklich sehr viel feinfühliger. Heute z.B. macht mir ein starker kalter Wind, der Winter überhaupt nix aus. Ganz im Gegenteil. Ich genieße die Luft, besseren Sauerstoff kann man doch gar nicht bekommen. Ich fühle mich eins mit der Natur. Manchmal komme ich nach Hause und bin so aufgewärmt, (ich habe inzwischen eine sehr gute Durchblutung), dass ich keinen dicken Pulli brauche. Ich sitze im T-Shirt da. Und meine Familie schüttelt den Kopf und begreift nicht, dass man bei einer guten Durchblutung eben nicht friert. Dass ich nun eben 100% Urkost lebe, das ist kein Problem. Es stört niemanden. Ist ja auch meine Sache. Und ich weiß jetzt ganz genau und sicher, dass ich diesen Weg wirklich für immer gehe. Es ist mein Weg. Ich fühle mich von Tag zu Tag freier, beweglicher. Wenn ich morgens aufwache, fühle ich mich so geschmeidig. Das kann ich gar nicht beschreiben. Es ist wirklich unglaublich, wie Salz und Getreide etc. den Körper irgendwie “einschränken”. Das macht alles irgendwie…so fest. Aber ohne das ist es für mich die Befreiung pur. Mir war nie bewusst, mit welchen Dingen man den Körper zugestopft hat. Vor allem das Salz, das wie ich gemerkt habe, in Unmengen in den meisten Lebensmitteln vorkommt, auf den zweiten Blick. Ich habe meine Zeit gebraucht, um über 21 Jahre feste Gewohnheiten zu erneuern. Und dafür finde ich etwas mehr als 1 Jahr gar nicht so schlecht. Wenn ich noch einmal was anderes gegessen habe, konnte ich das nur nachmittags. Morgens, mittags und abends war FROHKOST schon seit längerem Standard. Alles andere würde mir gar nicht gut bekommen. Und selbst nachmittags musste ich dann vorher und nachher etwas Obst essen. Ansonsten hatte ich gleich Kopfschmerzen und ich fühlte mich gleich irgendwie…durstig, ausgetrocknet. Und wenn es an einem Tag 2-3 Scheiben Brot mit Käse und Ketchup oder so waren, am nächsten Tag hatte ich teilweise mehr als 1kg mehr auf der Waage. Für meinen Körper ist es eben mittlerweile “Gift” und er lagert sofort Wasser ein, um das Zeug irgendwie abzuschotten. Letztes Wochenende hatte ich Geburtstag und was ich sonst ja absolut nicht tue, aber an diesem Tag aß ich Mittag, Kaffee und Kuchen und Abendbrot ein bisschen mit meiner Familie mit. Und abends ging es mir so schlecht. Ich habe mich wie ein Schwamm gefühlt, der sich immer mehr vollsaugt. Am nächsten Tag wog ich 2kg mehr. Wie ich mich an diesem Abend und am nächsten morgen gefühlt habe, das werde ich nie vergessen. Und ich habe mir geschworen, da ich längst von all diesen Dingen los bin, mein Körper hat kein Gefühl mehr für etwas anderes als FROHKOST. Dass dieses Erlebnis das letzte dieser Art war. Und ich es jetzt endgültig ganz und komplett aufgebe. Manchmal braucht man wohl erst so ein Schockerlebnis. Für mich war es gut. Denn nun weiß ich, was ich will und dass alles andere vorbei ist. Nach 2 Tagen Obst und Wasser waren die 2kg sofort wieder weg. Aber sobald ich etwas anderes aß, hatte ich immer sofort Herzrasen, bzw. mein Herz schlug aber deutlich schneller; und ich fühlte mich benebelt, mit leichten Kopfschmerzen. Da habe ich gedacht: “Nee, also, das ist es nicht Wert! Das war` s!” Ansonsten fühle ich mich mit FROHKOST nämlich immer wunderbar. So lebendig, wie noch nie zuvor. Ich kann nun Dinge “sehen” und verstehen, die andere überhaupt nicht wahrnehmen. Aber das habe ich früher auch nicht, als ich noch mit Zucker, Fleisch, Milch, Eiern, Salz etc. zugedrönt war. Es geht hier um noch viel mehr, als diese Quälereien. Darum will ich nichts schlecht reden, und ich akzeptiere jeden, wie er leben will. Ich habe meine Befreiung gefunden. Inzwischen wird mir schon bei dem Gedanken an Süßigkeiten oder eine deftige Mahlzeit schlecht. Es gibt unzählige “Lebensmittel” und Mahlzeiten. Doch im Grunde gibt es nur die Komponenten: ZUCKER - SALZ - FETT- ALKOHOLISCHE GÄRUNG(GETREIDE) - ANGEWÖHNTE CHEMIKALIEN Habe ich für mich rausgefunden. Die letzten beiden sind nur Gewöhnung …
Wie es weitergeht, erfahrt Ihr in der nächsten “Natürlich Leben!”
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