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Archive für 12.2.2007
Eine urköstliche Radreise mit Kind und Kegel durch Deutschland
12.2.2007 von Brigitte Rondholz.
Dieser wunderbare Bericht wird demnächst in der NL erscheinen:
Die etwas andere Mutter-Kind Kur
Eine urköstliche Radreise mit Kind und Kegel durch Deutschland
Im letzten Sommer habe ich mit meiner Tochter eine Radreise zu meinen Eltern gemacht. Eigentlich war mein Traum, einmal den Jakobsweg zu laufen, doch mit Paula, die gerade 3 Jahre alt geworden war, schien mir das nicht möglich. Ich hatte keine Lust, sie 50 Kilometer jeden Tag zu tragen. Eine Radreise war auch nicht akzeptabel, da die Radwege entlang des Jakobsweges nicht besonders familienfreundlich sind. Also entschied ich mich für meinen persönlichen Pilgerweg und zwar zu meinen Eltern. Entlang der Flüsse Weser und Werra radelte ich zu meinen eigenen Quellen. Ein halbes Jahr war ich mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen. Nach drei Wochen Fahrzeit und 876 Kilometern kamen wir in Dillstädt in Thüringen an. Mir gefiel der Gedanke nicht, anders als mit dem Rad zurückzufahren und so beschlossen wir nach dreiwöchigem Urlaub bei Oma und Opa mit dem Rad nach Hamburg zurückzufahren. Die Rückreise war also sehr spontan, aber es hat alles wunderbar geklappt. Die Reise war insgesamt 1700 Kilometer lang und das schönste Abenteuer meines Lebens. Mir hat am besten gefallen, dass ich merkte, dass ich nur sehr wenig Materielles brauche und mich einfach auf den Tag freuen kann ohne Haushalt und ohne Verpflichtungen. Es war wunderschön, so viele interessante Menschen zu treffen. Oft wurden wir bewundert, weil wir zwei Frauen allein unterwegs waren. Doch ich fand das nicht mutig. Für mich war es notwendig, allein zu reisen. Ich brauchte eine Pilgerreise zu mir selbst, um mir klar zu werden, was mir wichtig ist. Ich war neugierig, an wen ich während dieser Zeit denken würde. Es hat meiner Familie sehr gut getan. Mein Mann und ich sind seit dieser Tour viel glücklicher und wissen uns viel mehr zu schätzen. Wenn er dabei gewesen wäre, hätte es nur selten Gespräche mit Menschen am Wegesrand gegeben. Denn, wer stört schon gerne eine Familie? Mir hat es gut gefallen, dass ich so nah an der Natur war. Nie zuvor war ich so viel draußen gewesen. Nie hatte ich ein besseres Gefühl für den Tag und das Wetter. Anhand eines Interviews mit Paula möchte ich zeigen, dass diese Art zu reisen auch eine Alternative für einen Urlaub ist und jede Mama sich das zutrauen kann.
… und das Interview und alles andere lest Ihr bitte in der nächsten “Natürlich Leben!”
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Endlich lebe ich das, was ich schon lange kapiert habe
12.2.2007 von Brigitte Rondholz.
Dieser bezaubernde Leserbrief erreichte mich heute und versüßte mir den Start in den Morgen:
Hallo Brigitte, es freut Dich vielleicht zu hören, dass ich der Urkost wieder ein ganzes Stück näher gekommen bin. Ich habe die letzten Tage immer eine große Schale Wildpflanzen gesammelt, und bin gelaufen. Resultat; die quälenden Appetitgefühle, die mich immer wieder haben Kochkost futtern lassen, sind deutlich geringer. Zeitweise sind sie sogar ganz verschwunden. Dazu bin ich einigermaßen fit, und fühle mich sehr entspannt und ausgeglichen. Im stömenden Regen war ich heute unterwegs, nur um ein paar Brommbeerblätter, Schafgarbe, Gras, und Spitzwegerich zu bekommen. Ach ja, etwas Vogelmiere war auch dabei. Morgen werde ich mir Gummistiefel und ein Regencape kaufen, damit ich bei so’nem Schietwetter auch rumlaufen kann, ohne, dass der Regenschirm wegfliegt. Klingt doch gut, oder? Auch wenn Du jetzt wahrscheinlich vor Langeweile zu gähnen anfängst. Tja, manche haben’s halt schnell begriffen, können es aber dann trotzdem eine ganze Zeit lang nicht leben.
Aber: Was lange währt… Gruß Andreas
Langweilen? Ich könnte Dich vor Freude knutschen, lieber Andreas - und ich weiß: Jetzt wirst Du es schaffen, mein Lieber.
Ja - so ist es recht, nehmt eure Beine in die Hand und lauft. Lauft für Eure Gesundheit, Euer Wohlbefinden, macht noch euer tägliches Urtraining dazu, esst JEDEN Tag Eure WILDpflanzen - und Ihr werdet sehen, dass Kochkost einfach nicht mehr interessant ist, weil sie 1. mit der bezaubernden Vielfalt unserer Frischkost einfach mit mithalten kann … und weil nach und nach die Hungergeühle verschwinden, wenn ihr die Wildpflanzen und die Urkost genüsslich und langsam esst, gründlich kaut und dann erst schluckt. Ich wünsche Dir eine gute und spannende Zeit mit der Urmethodik. Bussi - Deine Brigitte
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