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Archive für 13.6.2007
Für einen Bissen Fleisch …
13.6.2007 von Brigitte Rondholz.
Mensch! Was tust Du ihnen an?
“Kronen Zeitung” vom 12.06.2007 Seite: 14 Ktn, Morgen
Tierische Opfer VON THOMAS LEITNER
Das Verkehrschaos rund um die Landeshauptstadt (siehe links) forderte tierische Opfer: Ein italienischer Transporter mit 230 Kälbern an Bord steckte zweieinhalb Stunden lang im Stau fest. In brütender Hitze und auf engstem Raum zusammengepfercht mussten die Tiere ausharren, bis die Reise weiter gehen konnte. Dem Fahrtenbuch des Lkw-Fahrers zufolge begann die Tortur für die Tiere in der Nacht auf Montag:
Mit 230 Kälbern an Bord setzte sich der italienische Lkw in Polen in Bewegung. Sein Ziel: Treviso (Italien). Nachdem die jungen Tiere, die auf engstem Raum zusammengepfercht wurden, bereits viele Stunden lang unterwegs waren, geriet der Transporter bei Klagenfurt in den Mega-Stau.
“Vor lauter Hitze haben die Kälber regelrecht gebrüllt”, war eine Autofahrerin, die ebenfalls im Stau steckte besorgt.
Denn die armen Vierbeiner mussten ganze zweieinhalb Stunden lang in der brütender Hitze im Anhänger des Lkw ausharren, bis die ohnedies schlimme Reise endlich weiter gehen konnte. Diese endete für den italienischen Transporter vorerst im Rosental: Nach einem Hinweis über die enormen Qualen der Tiere, die sich teilweise kaum auf den Beinen halten konnten,
“Das ist Tierquälerei!” wurde der Lkw von der Polizei Feistritz gestoppt. Sofort verständigten die Beamten einen Veterinär, der nach einer weiteren langen Stunde - auch er steckte im Stau fest - den Zustand der 230 Milchkälber untersuchen konnte. “Für mich ist das Tierquälerei,” erklärte Tiertransport-Inspektor und Amtstierarzt Werner Petschenig, nachdem er einen Blick in den Anhänger geworfen hatte.
Obwohl die vom italienischen Transporteur angegebenen Fahrzeiten alles andere als glaubhaft erschienen und seine tierische Fracht augenscheinlich unter den Strapazen litt, durfte er seine Reise fortsetzen. Petschenig: “Die Hitze ist ein großes Problem. Geht es nach der EU, dürfen die Transporter aber 28 Stunden lang unterwegs sein.”
BR: Ganz “legale” Tierquälerei also. Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte.
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Wunderwerk der Natur - haltet es in Ehren!
13.6.2007 von Brigitte Rondholz.
Beim Recherchieren stolperte ich über Folgendes über das Wunderwerk Leben. Und wenn man sich immer wieder vor Augen hält, dass jedes Lebewesen ein in sich geschlossenes “Biologisches System” darstellt, ist es um so wichtiger, unsere Zellen mit dem perfektesten Baustoff auszustaffieren, welches es auf diesem Planeten gibt, nämlich die pflanzliche Frischkost:
“In einer einzigen Körperzelle finden pro Sekunde etwa eine Million Übertragungsbefehle statt, die nichts anderes zum Ziel haben, als die im Augenblick höchstmögliche Funktionsfähigkeit zu erhalten. Da im menschlichen Körper etwa 10 hoch 13 Zellen vorhanden sind, ergibt das pro Sekunde eine Zahl von 10 hoch 19 Einzelbefehlen. In jeder Sekunde des menschlichen Lebens sterben etwa zehn Millionen Zellen und ebensoviele werden neu gebildet. Das bedeutet eine Sterbe - und Geburtenrate von ca. 500 Milliarden Zellen in nur 12 Stunden.. - Die gesamte Dünndarmschleimhaut hat eine Fläche von ca. 600 qm. Sie wird innerhalb einer Woche erneuert. Die Anzahl der dabei gebildeten Zellen übersteigt das durchschnittliche menschliche Vorstellungsvermögen. - Im gesamten Zentralnervensystem sind mehrere Milliarden Neurosynapsen vorhanden und allein das menschliche Gehirn arbeitet mit 10 hoch 12 Neuronen ( 1.000.000.000.000), von denen jedes wiederum 10.000 Kontakte hat. Setzt man eine Lötzeit von zehn Sekunden pro Kontakt ein, so müssten zur Herstellung des Gehirns drei Millionen Monteure ununterbrochen zehn Jahre arbeiten. - In einer einzigen B-Lymph- oder Plasmazelle werden alle 90 Sekunden an 10 Millionen Ribosomen (das sind in der Zelle liegende kleine Eiweißkömchen) je ein bivalenter Antikörper gebildet. Von jedem dieser Ribosomen werden pro Sekunde 100 Aminosäuren ausgewählt, aktiviert und zu Eiweißen verbunden. - Durch die Nieren fließen ca. 20 % des Herzminutenvolumens, das sind in 24 Std. etwa 1700 l Blut. Aus diesen 1700 l Blut bleiben im Endharn ca. 1,7 l übrig, die dann ausgeschieden werden. Da die Menge des Blutplasmas ca. 3 l beträgt, bedeutet das, dass das gesamte Plasmavolumen ca. 60 mal in 24 Std. durch die Nieren gefiltert wird. Das heißt, der Körper schleust in 1 Stunde 2,5 mal sein komplettes Blut durch die Nieren .
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Abkühlung ohne Chlor und eine Möglichkeit zum Energiesparen
13.6.2007 von Brigitte Rondholz.
Dieser tolle Leserbrief erreichte mich u.a. zu meinem Eintrag gestern:
Hallo liebe Brigitte,
ich habe herzlich lachen müssen als ich dich und deine Gäste in den Tonnen baden sah. Wir haben auch 2 x 500 l Tonnen und handhaben es mit dem Baden genau so. Dazu haben wir noch viele Meter Schlauch auf dem Nebengebäude ausgelegt und die Sonne liefert damit heißes Wasser.
Früh heißt es dann, Wasser an die bedürftigen Pflanzen tragen und danach Fass säubern und wieder füllen. Auf die Idee sind wir vor paar Jahren gekommen als die Tochter die Haut so schlimm hatte und im großen Pool die Wassermittel zur Haltbarkeit nicht vertragen hat. Seitdem ist das unsere Sommerfrische zu Hause, denn in der Umbebung sind nur Chlorbäder und ein Tagebaurestloch mit saurem Wasser. Viele liebe Grüße in den Norden sendet dir Kerstin und Familie
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