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Archive für 26.6.2007
Franzosenkraut und Co - oh, diese wunderbaren Wildpflanzen!
26.6.2007 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde der natürlichen Lebensart,
gesundes und reines Blut ist die Voraussetzung für eine geregelte Lebensfunktion, denn von der Reinheit des Blutes hängt es ab, ob und wieviel Nährstoffe den unzähligen Geweben und Zellen unseres Körpers zugeführt und ob alle Abfallstoffe richtig an die Ausscheidungsorgane abgegeben werden.
Große Eiweißmengen durch die Zuführung von Fleisch und Fisch führen zu einer Überlastung der inneren Stoffwechselorgane und führen zu einer regelrechten Vergiftung des Blutes. Da hilft dann auch keine tägliche “Cassia”-Portion!
Mit der Zeit treten erhebliche Funktionsstörungen der Leber und der Niere auf undder lange Weg von der Krankheitsursache bis zur organischen Erkrankung beginnt.
Lasst es nicht so weit kommen, sondern führt Eurem Körper nur die Stoffe zu auf die er “geeicht” ist, nämlich rein pflanzliche Kost mit einem hohen WILDpflanzenanteil.
Im Moment wächst das Franzosenkraut in herrlicher Fülle bei uns, es schmeckt sehr milde und lecker und wird auch Urkostanfänger überzeugen. Selbst die Mainstream-Presse weiß es längst:
Wildpflanzen sind urgesund und lecker!
Rauhe Gänsedistel, welche reich an Proteinen, Eisen, und Vitamin C ist, wächst auch zuhauf bei uns im Moment. 
Franzosenkraut enthält viel Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium und Vitamin A und C und sehr viel Mangan und und und …
Karl-Heinz Baumgartl schreibt zu unserer pflanzlichen Kost:
“In dem Augenblick, als aus dem Blattgrünfarbstoff, dem Chlorophyll, die Kohlendioxidspaltung in Kohlenstoff und Sauerstoff erfolgte, begann das organisch-biologische Leben und konnte sich auf dieser Grundlage weiterentwickeln. Das grüne Blatt ist daher die Grundlage allen biologischen Lebens.
Das Chlorophyll holt die Kohlensäure aus der Luft und wandelt diese um in kohlenstoffhaltige, organische Verbindungen. Dem räumlich entgegen wirkt die Wurzel aus dem Erdreich. Das Erdreich besteht aus verwitterten Gesteinen und Mineralien, ferner aus zerfallenen Pflanzenresten, in denen Kleintiere (z. B. Bakterien, Viren) wirken. Auch diese leben (indirekt) vom Blattgrünfarbstoff. Sie lösen die Pflanzenreste wieder in ihre Grundbestandteile auf. Die Wurzeln nehmen nicht nur diese Grundbestandteile, sondern auch die Mineralien aus den Gesteinen auf. Dies ist ein hochwichtiger Vorgang für die weitere Lebensentwicklung. Die wasserunlöslichen Mineralien können nämlich praktisch nur durch die Arbeit der Wurzeln in eine lösliche, organische Verbindung und dadurch zur biologischen Verwertung gebracht werden.
Wir sehen, daß die Pflanze hier einen doppelten Säftestrom entwickelt. Aus der Wurzel kommen die erdigen Mineralstoffe nach oben, während vom Blattwerk der für die organischen Verbindungen nötige Kohlenstoff aus der Luft geholt wird. Dabei absorbiert das Chlorophyll die aufbauende Rotstrahlung des Sonnenlichtes (und erscheint deshalb in der Komplementärfarbe grün) und baut diese Energie in den Pflanzenorganismus ein. Hier werden die Kräfte des Weltalls, speziell die der Sonne, in die Pflanze gebunden. Was die Pflanze hieraus aufbaut, nämlich den organischen Einbau der Mineralien, die Zucker- und Eiweißstoffe, die Vitamine, das wird im tierischen und menschlichen Körper im Vorgang des Stoffwechsels abgebaut und verwertet. In diesem Stoffwechsel wird die in der Pflanze organisch- biologisch eingebaute Sonnenkraft frei.
Sie ergibt die eigentliche Lebenskraft. Es ist in der Tat so, daß der Kosmos als Ganzer, hier speziell die Sonne, aus den Gesteinen der Erde das Leben und das Bewußtsein herausholt. Dies ist aber aufgrund der feinstofflichen, äußerst komplexen Vorgänge streng an den natürlichen Kreislauf gebunden. So wie sich jede Pflanze zur eigenen Erhaltung und Weiterentwicklung ihre Stoffe aus dem Boden und aus der Luft holt, so muß jedes tierische und menschliche Wesen seine Stoffe aus der Luft und aus dem Boden holen.
Die Gesetze gelten genauso für die Vorgänge im menschlichen Körper. Das Merkmal der Pflanze ist der Austausch des Stoffwechsels und seiner Erzeugnisse zwischen Wurzel- und Blattwerk. Entsprechende Vorgänge haben wir auch im menschlichen Körper: die Aufnahme der Nahrung und die Verarbeitung im Magen- und Darmbereich und die Aufnahme der Luft durch die Lungen. Magen- und Darmbereich entsprechen dem Wurzelwerk der Pflanze, die Lungen der Blätterkrone. Der menschliche Organismus ist eine Abbildung der Natur.
Die natürliche Grundlage der menschlichen Ernährung ist daher das grüne Blatt, ergänzt durch das Wurzelgemüse, in dem die Mineralien eingebaut sind, ferner durch Kräuter, Früchte und Nüsse aller Art. Mit Sicherheit nährte sich der Mensch in seiner frühen Vergangenheit roh-pflanzlich (= vegetabil; lat. vegetabilis = belebend). Seine biologische Entwicklung und Verwandtschaft weisen unmißverständlich darauf hin.
Die menschlichen Organe sind von vornherein nur auf die Umwandlung von roher pflanzlicher Kost eingerichtet, auf die Verarbeitung von Gemüsen, Obst und Nüssen im Naturzustand. Er hat das typische Gebiß eines Vegetariers, bestehend aus Mahl- und Schneidezähnen.
Es ist auch unvorstellbar, daß der Mensch sich jemals wie ein Raubtier verhalten haben soll, daß er den Tieren nachgerannt ist, sie angefallen und mit den Händen und seinen kleinen Zähnen zerrissen und roh verzehrt hat. Ihm fehlen hierzu alle Voraussetzungen: die Krallen, die Reiß- und Fangzähne; und seine Magen- und Darmsäfte unterscheiden sich wesentlich von denen eines Fleischfressers.
Blinde Fortschrittsgläubige unterstellen unseren Vorfahren gerne ein Leben im “Kampf ums Dasein”. Man übersieht, daß der Mensch über große Zeiträume in vollkommener Naturverbundenheit gelebt und daß ihm deshalb nichts gefehlt hat, was er zum Leben und zu seinem Glück brauchte. Er lebte im »Paradies« (= Garten).
Die alten Schriften, die Genesis, die alte Geheimlehre (beschrieben z.B. von Guido List, Rudolf John Gorsleben), die Märchen u.a. beschreiben diesen Zustand und erinnern an diesen ursprünglichen Frieden. Hesiod (9. Jahrh. vor Chr.) erwähnt das »goldene Zeitalter«. In »Werke und Tage« S. 109-123 berichtet er aus dem »saturnischen Zeitalter«, »wo die Menschen sorglos ohne Arbeit und Weh dahinlebten, wie die Götter, ohne Altersbeschwer, immer tafelfreudig, und starben, als schliefen sie ein; wo der Garten von selbst Frucht trug.«
Der Mensch stand nicht im Kampf ums Dasein, und er hatte magische Abwehrkräfte der Betäubung und Blendung. Man lese die Märchen und Sagen genau nach. Da waren die Zauberer und Feen, die mit den Tieren des Waldes sprachen und sie beherrschten. In den symbolischen Bildern der alten Schriften wird das Paradies (»Garten Eden«) beschrieben. Es wird darin uneingeschränkt die pflanzliche Rohkost hervorgehoben, und es fehlt darin jeder Hinweis, daß der Mensch seine Nahrung erhitzt oder daß er Tiere getötet habe, um deren Fleisch zu essen.
Das Gebot »Du sollst nicht töten!« galt unausgesprochen und mußte erst viel später formuliert werden. Darüberhinaus werden die paradiesischen Zustände, die Harmonie des Ganzen, beschrieben.
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