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Verstümmelte Tierkinder und ein qualvolles Leben auf Betonspaltenböden - nicht nur in Österreich
Zu welchem brutalen Verhalten die Fleischesserei die Menschen führt, kann man an diesem Beispiel wieder einmal gut erkennen. Dies Beispiel ist aus Österreich, aber es trifft auf die gesamte Massentierhaltung weltweit zu.
Schande, Schande, Schande - über Euch, die Ihr dies tut und über die, die dies zulassen und einfach wegsehen.
Kühe ohne Hörner werden langsam zu einem gewohnten Bild. Dass Kälbern aber auch die Schwänze kupiert werden dürfen, ist weitgehend unbekannt
Die völlig widernatürlichen Haltungsbedingungen der Intensivtierhaltung führen zu weiteren routinemäßigen Verstümmelungen der Tierkinder. Enge, totale Reizarmut, dieses Leben macht die Tiere krank, doch anstatt für bessere Lebensbedingungen zu sorgen, wurden schmerzhafte Methoden entwickelt, um die Tiere von den Folgen des krankhaften Verhaltens zu schützen und somit den Profit der Landwirte zu sichern.
Die übliche, konventionelle Mastrinderhaltung in Österreich erfolgt auf Betonspaltenboden. Mit einem Gewicht von 200 kg (dieses Gewicht hat ein Kalb mit ca. 4 Monaten erreicht) werden die Kälber von den Mastbetrieben zugekauft und kommen in die Mastbuchten. Eine Bucht besteht aus nichts anderem als Betonspaltenboden. Das ist der Lebensraum für die nächsten 12 bis 14Monate. Auch ruhen müssend die Tiere auf dem harten, teilweise schlecht isolierten Betonboden. Die Schwänze kommen dabei am Boden zu liegen. Durch die unnatürliche Enge dieses Lebensraums kommt es so regelmäßig zu Trittverletzungen durch Buchtgenossen.
Ein weicher Boden würde nachgeben, dieser aber wirkt wie ein Amboss: offene Wunden an den Schwanzspitzen sind an der Tagesordnung, durch diese können Bakterien eintreten, die dann Entzündungen hervorrufen, schlimmstenfalls aufsteigend bis zum Wirbelkanal. Bis zu 90 % der Maststiere die auf Betonspaltenboden gehalten werden weisen diese Verletzungen auf. Mit dem neuen Bundestierschutzgesetz steht den Mastrindern etwas mehr Platz zu, und die Prozentzahl der verletzten Tiere hat sich in Österreich etwas gebessert.
Erschreckende Lösung:
Um den wirtschaftlichen Schaden im Zaum zu halten, wird nicht etwa den Tieren mehr Platz gegeben, nein, man kupiert ihnen den Schwanz. Die nun empfindliche Schwanzspitze wird nun häufiger auf dem eigenen Körper statt auf dem Boden abgelegt, damit verringert sich das Risiko getreten zu werden. […]