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Archive für 12.2.2009
Borreliose - geheilt durch Fasten und Urkost - Reaktionen
12.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Gestern stand mein Telefon nicht still zu meiner Sprechstunde. So geht es jetzt immer, seitdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe. Ich freue mich über viele liebevolle Reaktionen, die alle hundert prozentig positiv sind. Auch Mails erreichen mich. Der beste Kommentar kam wieder mal von der klugen Mary Brickenkamp. Hier nur ein Ausschnitt davon, den lesenswerten Rest bekommt Ihr in der nächsten “Natürlich Leben!” zu lesen:
Liebe Brigitte,
nicht nur ich, sondern sicherlich viele der hier Lesenden waren erstaunt von Deiner schweren Erkrankung zu hören oder zu lesen. Wie war das nur möglich? Zusätzlich zu Deiner eigenen Fassungslosigkeit über Deine Erkrankung musstest Du Dir auch noch die Frage: „Du hast wirklich keine Ausnahme von der Urkost gemacht….?“ von jemanden stellen lassen, der es - wie die meisten von uns, die Dich kennen – hätte wissen müssen, dass das seit fast zwei Jahrzehnten nicht einmal mehr der Fall war. Weil Du die Urkost nicht nur verstandesmäßig, sondern noch mehr mit dem Herzen zu Dir nimmst und sie gegen nichts eintauschen wirst, verletzte Dich diese Frage zutiefst.
Nachdem Du mir von dieser – in Deinen Augen – fast schon Beleidigung schriebst, habe ich gründlich nachgedacht. Zunächst war ich ebenfalls entrüstet, dass jemand, der Dich gut kennt, dies bei Dir überhaupt in Erwägung zog – bist Du doch – was die Urkost anbelangt – wie man zu sagen pflegt – nun wirklich „päpstlicher als der Papst“!
Doch Du kennst auch meine Neigung im Konfliktfalle auch die „andere Seite“ verstehen zu wollen – zumindest ansatzweise. Wenn die Mit-Entrüstung erst einmal verpufft ist und einem selber die urmethodischen Denkmuster vertraut sind, kommt man ganz schnell drauf:
Diese Frage musste Dir einfach gestellt werden, denn:
Hand aufs Herz, Brigitte: Hättest Du vor einem halben Jahr nicht - zumindest im Stillen - Gleiches vermutet, wenn jemand Dir geschrieben hätte: “Bin langjähriger 100-%-Urköstler und habe nun eine Borreliose.”
Ich lege meine Hand ins Feuer: Reflexartig hättest Du gesagt, geschrieben, aber ganz bestimmt gedacht: “Das kann nicht sein. Bei 100%iger Urmethodik über Jahre hinweg ist das unmöglich! Der/die hat mit Sicherheit Ausnahmen gemacht …”
Und darin sehe ich mittlerweile auch den Grund, weshalb so viele ehemals von Borreliose betroffene Urköstler sich erst jetzt bei Dir melden und sich trauen Dir davon zu berichten.
DESHALB, meine liebe Brigitte, hat es Dich wohl erwischen müssen, weil von keinem anderen bekannten Urmethodiker so sicher von ausgegangen werden kann, dass kein Griff zur Schlechtkost gemacht wurde. Franz Konz, Karl Probst, Hartmut D. und meiner Wenigkeit mangelt es urmethodisch bekanntermaßen an absoluter Konsequenz - warum auch immer.
Anne, Svenja, und wie die neuen Konsequenten alle heißen, sind - verglichen mit Dir - relativ kurz erst konsequente Urköstler. Jede dieser Personen hätte im Falle einer schweren Erkrankung zu keinerlei Erkenntnisgewinn bei uns allen geführt. Es wäre einfach klar gewesen: “Wem es an urmethodischer Konsequenz mangelt, oder wer noch nicht jahrelang dabei ist, muss eben Krankheiten in Kauf nehmen.”
Dass aber ausgerechnet Du als - wenn auch nur aus urmethodischer Sicht – „Heilige Frau Urkost“ so schwer erkrankst, zwingt jeden ernsthaft Nachdenkenden zum Umdenken. Deine Erkrankung hatte schlicht den Sinn, uns alle von der Illusion zu befreien: “Ein langjährig konsequenter Urmethodiker wird niemals wieder krank. Und wenn er trotz Urmethodik krank wird, dann fehlt es mit Sicherheit an der absoluten Konsequenz.“
Wie ich schon an entsprechender Stelle im Urkostforum schrieb, hat uns Deine Erkrankung um die Illusion gebracht, bei absolut urmethodischer Konsequenz für den Rest unseres Lebens nie wieder schwer zu erkranken. Sehen wir doch der Realität ins Auge, welche heißt: Bisweilen häufen sich die unterschiedlichsten von innen und außen auf unseren Organismus wirkenden Belastungen zu einer Wucht, die auch – ganz selten - unsere „Heilige Frau Urkost“ von den Beinen holt. ***liebevollgrins****
Ich kann hier nur einige der vielen äußeren Belastungen, vor denen sich niemand ganz abschotten kann, aufzählen, welche da heißen: Autoabgase, Pflanzen“schutz“mittel, Medikamentenrückstände aus der Menschen- und Tierbehandlung im Grundwasser, die uns über die Waschmaschine und die Dusche erreichen, selbst wenn wir kein Wasser trinken. Hinzu kommen Elektrosmog, Handymastenbestrahlungen, saurer Regen, der auch auf die Wildpflanzen fällt und, und, und.
Hinzu kommen noch frühere medizinische Behandlungen, die der Körper einfach nie wieder ganz los wird, Impfbelastungen, Chemotherapien, Bestrahlungen, durch Antibiotika nicht auskurierte Erkrankungen etc.. Dem gegenüber stehen dann auch bei vielen Urköstlern der in der Kindheit oft erfahrene Verlust von Mandeln und Blinddarm – zwei wichtige Säulen des körpereigenen Immunsystems.
Ist es da wirklich verwunderlich, liebe Brigitte, wenn, wie Du schon schriebst, auch noch extremer seelischer Stress hinzukommt, dass es auch jemanden wie Dich erwischt?
Diese Erkenntnisse sollten jedoch - urmethodisch - noch nicht sattelfeste Leser von NL nicht zu dem Gedanken verführen: „Also, wenn ich so vielen Belastungen sowieso nicht entkommen kann: Wozu soll ich mich dann noch mit der Umstellung abmühen?“ Ganz einfach: Jede durch uns vermeidbare Belastung durch Schlechtkost verbessert unsere Lebensqualität. Nur weil wir beispielsweise das Einatmen von Autoabgasen nicht ganz verhindern können, wird sich niemand, der bei Sinnen ist, bewusst mit dem Kopf vor den Auspuff eines im Stand laufenden Autos legen, oder?
Fortsetzung in der nächsten “Natürlich Leben!”
Liebe Brigitte,
bin so froh und glücklich, dass Du wieder gesund bist.
Habe Deine Leidensgeschichte schon zweimal gelesen und bei Deinen Worten “Lieber Gott, mach,
dass dieser Schmerz weg geht” kommen bei mir die Tränen und ich bin tief gerührt und ich fühle
Deinen unsagbaren Schmerz. Ja, ER hat Dir die Gnade der Erleichterung in der Badewanne geschenkt
und ER hat Dir geholfen gesund zu werden. Brigitte, bitte, bitte vergiss nicht zu danken - immer und immer wieder.
Es ist auch eine Gnade, dass Ihr einen so guten Weg für Eure Ernährung gefunden habt. Selber habe ich den Weg zur Urkost nie geschafft. Aber ich bin dankbar Eure Anregungen lesen zu dürfen und junge Leute über diese Anregungen zum Nachdenken zu bewegen, so dass diese Informationen Ihnen zum Segen werden können. Es ist für mich so, wie wenn wir vom lieben Gott Mitteilungen bekommen und wir diese zu unserem Segen verwenden können.
In Liebe zu Dir und den Urköstlern
Paul-Dieter
Hallo Brigitte,
Respekt und Anerkennung für deinen mutigen Weg mit der Borreliose fertigzuwerden. Mutig deshalb, weil die Angstmachgeschichten der Nomenklatura doch tief in uns allen sitzen. So wirst du wieder einmal für viele ein gutes Vorbild sein.
Natürlich werden dich nun auch die zu kurz denkenden Menschen angreifen, mit Häme überschütten und dich fragen, wie dir das als Urmethodikerin passieren konnte? Die Antwort gibt “der große Meister” auf Seite 1454 selber in seiner Checkliste:
“Bist du sicher, daß frühere Medikamente, Röntgenbestahlungen, Szinigramme, Barium o.a. Kontrastmittel usw. Chemos und Operationen keine Schäden bei Dir verursachen? Diese kann auch die UrTherapie nicht immer beheben.”
Trotzdem, wenn man bedenkt, wie viele Langzeitpatienten es durch B. gibt, hast du es bemerkenswert schnell erledigt mit der Urtherapie. Meine Mutter gehört zu diesen Langzeitpatienten, ich weiß genau, wovon ich schreibe.
Mit großer Hochachtung
Beatrice
Soweit erst einmal, Fortsetzung folgt! Ich danke Euch allen von Herzen. Es ist schön, so viele Freunde zu haben, die es so gut mit einem meinen. Bin ganz gerührt …(wer mich kennt weiß ja, dass ich nur Freudentränen weine!
)
Ja, wir sind nicht zu 100 Prozent gefeit, aber doch zu einem zu einem sehr großen Prozentsatz. (Um mich herum triefen mal wieder die Nasen und Hustenkrämpfe bilden die Geräuschkulisse beim Sport etc…, während ich wieder urgesund durch die Gegend laufe…) .
Das Entscheidende aber bleibt für mich, wie der Körper auch damit fertig wird und nach so einem gewaltigen Reinigungsprozess der Mensch strahlender da steht als zuvor. So habe ich es jedenfalls erlebt und mein gesamtes Umfeld - alles durchaus keine Urmethodiker ! - reibt sich erstaunt die Äuglein und verhehlen ihre Bewunderung nicht. Aber es gibt auch noch mein ganz normales Leben mit der Familie und vielen schönen Erlebnissen.
Davon möchte ich Euch auch mal wieder berichten:
Der Winter ist noch einmal zurückgekehrt …
… und im Moment befinden sich Brombeerblätter, Moose und Kelp an wildem Grün auf meinem Tisch. Das reicht doch dicke. Ich liiiiiebe es sogar, wenn es so karg zugeht.
Äh … natürlich garniert mit Durian, Kokosnüssen und Jackfrucht!!
Viel Spaß hatten wir gestern beim Rodeln, obwohl man den Schnee schon wieder zusammenkratzen musste, aber unser Alu-Schlitten ließ uns trotzdem schnell zu Tal gleiten. Habt Ihr lust, mich ein wenig nach draußen zu begleiten?
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