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Archive für 17.2.2009
Kannibalismus - obwohl der Mensch doch ein Frugivore ist!
17.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Ja, es gibt ihn. Mehr als ihr denkt. Mitten unter uns.
Man nennt ihn nur anders.
An jeder Fleischertheke wird er offen und blutig zur Schau gestellt. Und keiner stört sich daran. Keiner wendet sich mit Schrecken ab. Es ist der ganz “normale” Wahnsinn - jeden Tag.
Aber seit es das Internet gibt, erreicht der Schrecken und das Grauen auch die Menschen, die gedankenlos in ihr “Stück Lebenskraft” beißen.
Wir erinnern uns an den 42-jährigen Informatiker, der einen Bekannten im Internet fand, ihn rituell schlachtete und auffraß.
Kannibalismus ist übrigens nicht so selten.
Man erinnert sich an den Flugzeugabsturz in den Anden, wo Menschen Mitmenschen fraßen und zu berichten wussten, dass Menschenfleisch „wie Schweinefleisch“ schmecken würde.
Das Zerlegen des Körpers hat dem Menschenfresser nach eigener Aussage sogar Spaß gemacht.
” … ich habe ein Brettchen aus der Küche geholt, Er stand am Tisch. Ich wollte schneiden, hab aber nur die Haut aufgeritzt. Er hat furchtbar aufgeschrien. Ich habe geschimpft: Das ist ein nagelneues Messer. Dann hat er überhaupt keine Schmerzen mehr gehabt.”
Es war ein sehr erhabenes Gefühl. Mit jedem Bissen Fleisch ist die Erinnerung an den Kumpel, den ich mir immer gewünscht habe, gewachsen!”
Er wollte das Geschlechtsteil in rohem Zustand essen. Ging aber nicht. Da hat er es blanchiert.
Die Leiche hängte er kopfüber an einen Haken. Mit einem Küchenmesser entnahm er die inneren Organe nebst dem Herzen. Dann trennte er den Kopf ab und säuberte ihn im Bad. Später trennte er 30 Kilo Fleisch heraus und verpackte es.
Dies könnte die Schilderung des Arbeitsablaufes in jedem x-beliebigen Schlachthof oder Metzgerei in Deutschland sein. Jeden gottverdammten Tag.
Der Menschenfresser wörtlich: “Man kann es fast mit dem Abendmahl vergleichen! “
Ja, es ist (auch!) das Christentum, welches diesem Wahn immer wieder Vorschub leistet.
„Esst mein Fleisch! Mein Blut! Tut dies zu meinem Gedächtnis …“
Und da die katholischen Christen *glauben*, dass das Wandlungsritual die “Wandlung” der “Hostie” zum “Leib Christi” REAL werden lässt in der Kirche, wundern einen diese Auswüchse dann auch nicht wirklich.
WAHN - jeden Sonntag in Deutschland.
Und Jesus tat es uns ja auch vor. Jedenfalls nach offizieller Leserart - besser Informierte wissen, dass er Vegetarierer und Tierfreund war! Angeblich tötete er (oder ließ töten) wehrlose Fische und teilte die Leichen dann unter seinen Jüngern auf.
Zur Erinnerung: Fische zu töten gehört zu den brutalsten Handlungen auf diesem Gebiet des Schlachtens überhaupt. Sie werden barbarisch mit scharfen Haken ihrem natürlichen Element, in das wir mit List und Tücke eindringen, entrissen und zappeln und quälen sich lange, sehr lange, zu Tode.
Nein, ein Gott kann es nicht gewesen sein, der so etwas vormacht und deshalb glaube ich diese Versionen der Bibel auch nicht.
Noch ein Wort zum Fleisch:
Es wird mir immer unbegreiflich sein, wie Menschen zu der Idee kamen, dass Menschenkinder gedeihen, wenn man ihnen Tierkadaver als Nahrung präsentiert.
Merke:
Dass der Mensch Eiweiß durch Tierleichen zu sich nehmen könne oder gar müsse, ist eine völlig überholte Behauptung. Tierische Nahrungsquellen sind überfrachtet mit Cholesterin und gesättigtem Fett. Ein Zuviel an Cholesterin und Fett, besonders gesättigtem Fett, hat bekanntermaßen starke Auswirkungen auf die Entstehung von Arteriosklerose, was zu Verengung, Verhärtung und Bildung von Ablagerungen in den lebenswichtigen sauerstofftransportierenden Arterien führt. Dieser Vorgang beschleunigt den Alterungsprozess und verkürzt das Leben.
Fest steht auch , dass der Mensch fertiges tierisches Eiweiß oder (auch das Eiweiß aus Tofu) nicht verstoffwechseln kann: Der Körper muss das Eiweiß erst aufspalten, um dann die Aminosäuren wieder zu Eiweißketten zusammenzusetzen.
Unsere Pflanzenkost (gerade auch unsere WILDpflanzen!) hat alle Aminosäuren, die wir biologisch nutzen können und müssen.
Auch das Eisen aus diesen Tierleichen ist für uns Menschen nicht zellverfügbar und 100g Brennesseln haben mehr verfügbares Eisen als 100 g Schweineleber!
Fleisch ist eben “kein Stück Lebenskraft”, sondern einfach nur ein verrottendes, faules Stück Leichnam, der von unserem menschlichen Frugivorendarm (siehe: Densmores Tabelle) nicht aufgeschlossen werden kann und dort einfach verwest.
Fäulnisbazillen pro Gramm: Beefsteak: 1.500.00, Schweinefleisch: 2.900.00, Schweineleber: 95.000.00, Fischfleisch: 120.000.000, Eier: 150.00.000-220.000.000, Kalbsmist: 15.000.000
Dagegen: Früchte: 30 und Pflanzen: 60.
Pflanzennahrung ist fettarm, reich an Faserstoffen, cholesterinfrei und ausreichend mit Eiweiß ausgestattet. Der Eiweißgehalt vieler Gemüsesorten übersteigt 20% der Gesamtkalorien, Getreidesorten haben im Durchschnitt ca. 12% Protein, und die meisten Samen WILDpflanzen weisen einen Eiweißgehalt von 20 bis 30% auf.
Lasst sie also leben, die lieben Tiere, schenkt ihnen eure Sympathie, eure Liebe, euer Mitgefühl und eure Wertschätzung. Ihr werdet sehen, dass sich dadurch auch euer Leben zum Guten wenden wird.
Bleibt einfach bei der feinen, friedlichen und leckeren Urkost und erfreut euch an eurem Wohlbefinden.
Zum Segen für Mensch und Tier.
Eure Brigitte
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