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Archive für 31.3.2009
Prostata und Brustkrebs - Früherkennung hilft wenig und schadet vielen
31.3.2009 von Brigitte Rondholz.
Der Mediziner Hans-Hermann Dubben macht sich unter Kollegen wenig Freunde.
Er meint: “Meist ist es besser, sich nicht auf Prostata- oder Brustkrebs testen zu lassen”.
Die größte Studie zum Prostatakrebs scheint ihn zu bestätigen: Früherkennung hilft wenigen und schadet vielen.
WELT ONLINE sprach mit dem Medizinstatistiker.
WELT ONLINE: Krebsfrüherkennung lohnt in jedem Fall, sagt die Schulmedizin. Sie behaupten das Gegenteil.
Hans-Hermann Dubben: Früherkennung schadet mehr, als sie nützt. Sehen Sie sich die Zahlen an:
Von 200 000 Probanden, die man zehn Jahre lang auf Prostatakrebs beobachtet, bleiben 75 Krebskranke, die vor dem Tod bewahrt werden.
WELT ONLINE: Das sind 75 Schicksale. Also besser eine schlechte Früherkennungsuntersuchung als gar keine …
Dubben: Aber man wird niemals nachweisen können, dass man diesen 75 Männern tatsächlich einen Gefallen getan hat. Mit Prostatakrebs können die meisten Männer Jahrzehnte leben, sie könnten damit 120 Jahre alt werden, ohne den Krebs jemals behandelt zu haben. Auf der Kehrseite stehen jene Menschen, die man durch die Früherkennung verletzt oder deren Leben man verkürzt. Ich meine damit jene Männer, die positiv getestet wurden, obwohl sie nicht krebskrank sind. Statistisch kommen auf einen Geretteten 40 Fälle, die völlig sinnlos oder unnötig behandelt wurden, wir sprechen da von Überdiagnose.
Auch das ist übrigens ein Ergebnis dieser Früherkennungsstudie, die diese Woche veröffentlicht wurde.
Hier weiterlesen:
Warum-Sie-den-Krebs-einfach-aussitzen-können
Allen Männern, die ihre Potenz bis ins hohe Alter bewahren wollen, rate ich zur Urkost und TÄGLICHEM Prostata- und Beckenbodentraining.
Für uns Frauen ist so ein Training auch lebensqualitätserhaltend. Mittlerweile macht “Tena-Lady” schon Werbung für ihre Produkte bei Frauen “ab 30″!!
Nicht mit uns, oder?
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