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Archive für 7.6.2009
Noch mehr vom Urkostseminar in Rohrbach
7.6.2009 von Brigitte Rondholz.
Erste Rückmeldungen:
“Hurra, bis jetzt habe ich durchgehalten, sogar die morgendliche Urgymnastik habe ich gut hinter mich gebracht.
Birgit hat auf einem Spaziergang sogar schon Rheingauer Urkräuter gefunden.
Mir geht es gut und ich hoffe, dass das so bleibt oder sich gar noch steigert. Und nochmals vielen Dank für die schönen und lehrreichen Tage in Rohrbach.
Gruß G.”
Ich freue mich, ja …denn: “Jedem (Neu)-Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt (beglückt) und der uns hilft zu leben!” (Hesse). Klammern von mir.
Dies war meine Blumenwiese, auf der ich mich in den Ruhepausen entspannte. Einfach und schön. Mehr brauche ich nicht, um Tiefenentspannung und Glück zu erleben. Dieser Duft, diese Farbenpracht, wie ein Stück vom Paradies. (Dass wir auch dort nicht das Paradies haben, wurde mir schmerzlich bewusst, als am Dienstag nach Pfingsten Männer mit ihren Knatter-Mähern auf dieses nicht genutzte öffentliche Grundstück kamen und tabula rasa machten. Sie zerstörten in ein paar Minuten ein Bienen- und Schmetterlingsbiotop - und nebenbei auch meine Glücks-Entspannungswiese.
Etwas Theorie und Grundsätzliches:
Ich schreib’s an jede Wand … grüne Pflanzen braucht das Land!
… und jeder Mensch sollte wissen: Grüne Wildpflanzen sind überaus bedeutend und entscheidend für unsere Gesundheit.
Wildpflanzen sind nicht nur wegen ihres Kalzium- und Magnesiumreichtums so wichtig, sondern weil sie auch Chlorophyll und viele Bitterstoffe enthalten.
Sie sind unser Lebenselixier schlechthin, sie schenken uns Energie und stoppen den Alterungsprozess.
Chlorophyll beschwingt und energetisiert den Körper. Chlorophyll wirkt harmonisierend und fördert die innere Gelassenheit.
Grün ist die Farbe von Harmonie und Frieden, während der große Killer unserer Zeit der Stress (können auch wir manchmal nicht umgehen!) und das Kochen nebst Fleischfresserei ist.
Wichtig: Unsere Nahrung darf niemals über 40 C erhitzt werden, sonst werden die Biophotonen und Enzyme zerstört. Auch das Chlorophyll wird durch den Kochvorgang geschädigt.
Ohne ausreichend grünes Chlorophyll und organische Mineralien in der Nahrung, wird immer wieder dies Unzufriedenheitsgefühl, welches die Menschen über Jahre hinweg zu Suchenden macht, auftauchen, der Mensch wird nicht satt. Sie stehen nach dem Essen auf und sind doch nicht richtig satt und zufrieden. Der Sucht- und Fresskreislauf beginnt!
Auf meinen Seminaren erleben die Menschen oft zum allerersten Male (nach all den Irrläufen zur “instincto”- und “Wandmaker-nur-Rohkost”, dass sie völlig satt und zufrieden sind. Und das schafft jede Mensche Glücksgefühle, die wiederum Energie freisetzen, um andere schöne Dinge jenseits der Nahrung zu machen und intensiv zu erleben.
Es besteht auch keine Lust mehr auf Ersatzhandlungen wie Rauchen, Trinken oder sich mit Süßigkeiten oder Salzigem oder Fleisch vollzustopfen.
Man muss wissen, dass das Appetitzentrum im Hypothalamus erst dann abschaltet, wenn der Mineralienbedarf gedeckt ist und das geschieht hervorragend mit unserem wilden Grün, welches wir in ausreichender Menge zu jeder Mahlzeit essen. Kurz etwas Grundsätzliches (mehr in der nächsten NL):
Das pflanzliche Blut und das menschliche Blut ähneln sich.
Beide Stoffe – Blattgrün = Chlorophyll und Blutfarbstoff = Hämoglobin – sind fast völlig identisch und unterscheiden sich in ihrer Struktur nur minimal. Der Hauptunterschied zwischen beiden ist, dass Hämoglobin ein Eisenmolekül enthält, während sich Chlorophyll um ein Magnesiummolekül gruppiert.
Das ist wichtig zu wissen, denn der Kreis beginnt und schließt sich hier: Es gibt keinen besseren Nährstoff für unser Blut als Chlorophyll.
Alles auf unserer Erde ist genial einfach und logisch konzipiert und hängt zusammen, weshalb es so fatal ist, wenn wir Menschen da zum Beispiel durch die verheerende Gentechnik eingreifen. Wir wissen noch aus unserer Schulzeit:
Chlorophyll ist der grüne Pflanzenfarbstoff, der die Photosynthese ermöglicht und damit die Basis der gesamten Nahrungsmittelkette darstellt. Die Pflanzen nehmen über das Chlorophyll Sonnenenergie auf und speichern sie.
Die Photosynthese ist der zentrale Stoffwechselvorgang der Erde. Aus den energiearmen, anorganischen Stoffen Kohlenstoffdioxid und Wasser bauen Pflanzen die energiereichem, organische Verbindung Glucose sowie Sauerstoff auf. Die Energie für diese endergene Reaktion stammt vom Sonnenlicht. Die Sonne ist also das Lebenselexier Nummer eins und auch darum ist es fatal , sie zu verteufeln.
Unter Photosynthese versteht man also jene Fähigkeit, vor allem grüner Pflanzen, Lichtenergie in chemische Energie umzuwandeln.
Nicht nur so gut wie sämtliche Nahrung von Tieren und Menschen entstammt diesem Prozess in Pflanzenzellen. Auch der Sauerstoff, den wir zur Energieverwertung “veratmen” müssen, wenn wir Nährstoffe verbrennen, ist ausnahmslos dessen Produkt. Überdies sind unsere Vorräte an fossilen Brennstoffen, Kohle, Erdgas etc. das Resultat von Jahrmillionen Photosynthese.
Um das Blut immer in einen optimalen Zustand zu bringen, braucht es viele Nährstoffe in Form von Chlorophyll und organischen Mineralien. Ohne genügend Nährstoffe, kann das Blut die verschiedenen Körpergewebe nicht nähren und gesund erhalten.
Merke: Die Gesundheit beginnt immer mit gesundem Blut!
Blut ist nach dem Verzehr von grünen Wildpflanzen sauber, kraftvoll und energiegeladen, und die Blutzellen erscheinen rund, prall und sind strahlend in Farbe – sie „leuchten“ im Vergleich zu ungesunden Zellen geradezu. Was die grünen Pflanzen noch so leisten in der Krebsabwehr zum Beispiel, siehe:
Das Licht ist die treibende Kraft jeder Zelle – ob Pflanzenzelle oder Menschenzelle, und ohne Licht gibt es kein Leben auf der Erde. In grünem Gemüse ist Licht gespeichert, man könnte auch sagen, dass wir „Licht essen“, sobald wir Wildpflanzen zu uns nehmen!
Es ist, wenn man so will, DIE perfekte “Lichtnahrung”!
Chlorophyll wirkt blutreinigend und entschlackend , es wirkt geradezu wie ein Putzmittel und ist in der Lage, Toxine und Schlacken zu beseitigen Chlorophyll und die Enzyme aus Wildpflanzen bringen Zellen und Organe wieder ins richtige Gleichgewicht – wir gesunden. Jeden Morgen beim Morgenlauf drei Datteln. drei Paranüsse und mindestens 10 Blätter Brennnesseln verkauen, das ist ein wunderbarer Start in den Tag. Wahlweise können wir den Tag auch mit einer Pagode und vielen grünen Wildpflanzen beginnen.
Frühstück in Rohrbach:
Wir erinnern uns: Unsere Zellen werden ständig erneuert und die richtige Nahrung ist der Treibstoff dafür. Sonst werden sie krank, alt und gehen irgendwann zugrunde. Ohne die richtigen Enzyme geht die jugendliche Kraft verloren. Wildes Grün füllt auch die Enzymdepots optimal auf und man wird belastbarer.
Grünes Blattgemüse enthält auch wertvolle Bitterstoffe. Wir brauchen sie und es ist fatal, dass sie aus den Kulturnahrungsmitteln nach und nach entfernt wurden.
Wir Menschen haben sechs verschiedene Geschmacksrichtungen, die wir schmecken können: Süß, salzig, sauer, herb, bitter und scharf. Alle davon sind wichtig, sonst hätte die Natur uns nicht die Möglichkeit geschenkt, sie zu erschmecken. Bei der „Deutschen Standard-Ernährung“(DSE), besser bekannt in unseren Kreisen als „Schlechtkost“, überwiegen drei Geschmacksrichtungen: Süß, salzig und sauer. Die wichtigen Bitterstoffe fehlen komplett. (Im Bier sind noch Bitterstoffe enthalten, was es vielleicht so beliebt macht – gesund ist es deshalb noch lange nicht, denn jeder Alkohol wirkt wie ein Zellgift.)
Und jetzt kommt noch ein interessanter Nebeneffekt unserer Wildpflanzen, der in der Praxis sehr wohl zum Haupteffekt werden kann, weil wir damit schneller satt werden und uns nicht permanent überessen:
Bitterstoffe und organische Mineralien zügeln den Appetit!
Wir kennen das alle: Isst man NUR Früchte, also nur süß, wird man niemals richtig satt.. ebenso wenig wie mit salzigen Chips. Immer mehr muss davon verschlugen werden – zur Freude der Hersteller.
Aber wir ÜBERESSEN uns dadurch auch nicht an frischen Früchten, was auch sehr wichtig ist!
Mittagessen in Rohrbach:
Wie Ihr seht: Jedem nach seinem Geschmack und individuellem Hungergefühl! Menschen die Auswahl und die Menge der Urkost vorzuschreiben, halte ich für einen fatalen Fehler. Wir müssen die Individualität der Menschen anerkennen und liberal diesbezüglich denken und handeln.
Aber natürlich muss auch ein “Schlemmen” oder besser: Genießen der uralten Früchte wie Durian und Jackfrucht zum Beispiel ab und zu sein.
Durianbüfet in der Küche zur Selbstbedienung:
Paradiesisches Genießen:
Jackfrucht:
Oder wie wäre es mit der himmlischen Maracuja? Dank der tollen Tropenfruchtversender können wir sie auf unseren Tellern haben und genießen:
Oder Mango:
Und täglich das Urtraining nicht vergessen:
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