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Archive für 14.1.2010
Über den Irrweg “Instinkto” wieder zurück zur veganen Frischkost (Urkost)
14.1.2010 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
vor einigen Wochen berichtete ich über eine Frau, die den Irrweg der des Fleischessens schmerzlich und negativ am eigenen Leib erfuhr und wieder zur veganen Frischkost zurückkehrte:
Heute schrieb Petra mir noch einmal:
Niemand kann wirklich nachvollziehen, wie sich ein Mensch fühlt, der jahrelang mit der Rohkost glücklich und zufrieden war, diese zu seinem Leben gemacht hat, den Genuss und die Vorzüge kennen und schätzen gelernt hat und dann …
Verzweiflung, Irrwege und Unzufriedenheit, weil nichts mehr auch nur ansatzweise an diese Ernährungsform herangereicht hat. Es gibt auf der Welt, zumindest für mich kein Kochkostgericht und ich habe in den Jahren meiner Irrwege danach verzweifelt gesucht, dass mir auch nur ansatzweise den Genuss wiedergeben konnte, den ich in der Rohkost finde.
Und dann endlich die Heimkehr zur veganen Rohkost, diesmal jedoch mit noch mehr Wildkräutern und diese auch ständig. Mir fehlen die Worte, wie berührt und glücklich ich von dieser Rückkehr zu Genuss und Wohlbefinden und schlussendlich Heilung war. Die zurückliegenden Jahre mögen nicht einfach für mich gewesen sein, doch was meine Ernährung angeht, so war ich so was von niedergeschlagen. Im Herzen eine Rohköstlerin, jedoch keine Perspektive auf eine Ernährung die mich wieder glücklich und gesund macht, weil ich den Glauben verloren hatte.
Und deshalb kann ich sagen, vegane Urkost ist es einfach. Ich weiß wovon ich rede. Ich mag zwar ein Urkostbunny sein, doch was die Rohkost angeht bin ich schon lange dabei.
Das Buch der nackte Affe bestätigt diese Aussagen noch einmal. Wir sind Primaten, die sich von Früchten und Blättern ernährt haben, natürlich auch Getier, welches unter Steinen zu finden ist usw. Aus dem Primaten wurde der Raubaffe, der auf die Jagd ging und Fleisch essen musste, um zu überleben. Aus dem Raubaffen wurde der heutige Kulturaffe. Doch von unserer Herkunft her sind wir nun mal Affen geblieben und der Autor weißt auch darauf in, dass es eigentlich möglich wäre heute nur so zu essen, wie unsere Vorfahren, also ohne Fleisch und ohne Jagd ja sowieso, doch wir sind nun mal so geprägt und auch nicht ausreichend informiert. Dies nur einmal am Rande.
Ich weiß, ich sprühe manchmal über vor Begeisterung über das, was mir jetzt passiert, doch wie oben beschrieben, niemand weiß wirklich, wie verloren sich ein Langzeitrohköstler fühlt, wenn er den Glauben an seine Nahrung verloren hat und keine zufriedenstellende Alternative findet. Das weiß nur, wer es am eigenen Leibe erfahren hat.
Ich habe keine Probleme die Urkost zu praktizieren, dennoch bin ich dabei, sie für mich und meine Bedürfnisse (z. B. 2 Tage über 10 Stunden in der Kälte auf dem Markt zu stehen) und auch Handicaps (z. B. Prothese) zu optimieren.
P.S.
Ich habe vorhin nach dem Duschen mal schnell meinen Mann geschnappt, damit er mir endlich ein paar Fotos schießt. Sind zwar nur auf die Schnelle gemacht, doch für den Anfang schon seeeeehr aussagekräftig, besonders im Vergleich mit den Fotos nach dem Erdfasten.
Die Fotos sind von heute. Mein Gewicht 57 kg - Ich bin 169 groß.
Man beachte meine rechte Schulter und Armmuskulatur, wie gut sie sich schon erholt hat. Vor der Urkost konnte ich den Arm nur 10 cm vom Körper seitlich heben.
Doch zuerst ein Foto vom Juli 2005, da war ich bereits auf dem Irrweg und habe keine Wildkräuter oder nicht mehr viel gegessen und kurz davor den Weg der instinktiven Rohkost einzuschlagen - Gewicht 50/51 kg:
Petra
Danke für Deine Antwort auf meine Mail und gerne darfst Du meinen Part veröffentlichen und die Fotos auch. Hier kommen sie:
Petra
Brigittes Kommentar:
Ja, das sind wirklich tolle Fotos, Du siehst toll aus - meine hart erarbeiteten “Muckis” sind ja rein nichts dagegen!
Schön, wenn man so einen direkten Vergleich hat, aber er belegt natürlich auch, dass wir alle unterschiedlich sind.
Ich freue mich mit dir über Deine tollen Muskeln und gebe mich zufrieden mit dem bisschen, was ich habe!
Die Welt ist halt bunt, nicht?
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Vegane Rohkost macht schön und stark
14.1.2010 von Brigitte Rondholz.
Ich weiß, liebe Freunde der vegan-urköstlichen Lebensart, dass Ihr meine Bildreportagen immer besonders mögt.
So schrieb mir Christiane heute morgen
… aber obersuper das Foto von Ihnen im Bikini und nackt im Schnee liegend,
liebe Brigitte, beneide Sie, werde Sie nachzuahmen versuchen ![]()
Liebe Grüße und beste Wünsche “
Es gibt keinen Grund zum Neid, liebe Freunde. JEDER kann es schaffen, seinen Körper selber zu formen.
Das Alter spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.
Schaut Euch z.B. Storm Talifero mit seinen 60 Jahren an. Er ist ein veganer Rohköstler seit über 35 Jahren:


Ein Video über Storm und seine Familie
What a man! *zungeschnalz*
He he - und was er kann, können wir auch, oder?
Ok ok - nicht ganz so muskulös ähem .. aber dafür sind wir ja auch Frauen, nicht?
Was ist übrigens aus Euren guten Vorsätzen geworden? Lasst Ihr euch durch das Wetter etwa davon abbringen? ts ts ts
Nein - bitte nicht - ich lasse keine Ausreden gelten, wie Ihr wisst!
Laufen kann man auch im Schnee (wenn es glatt ist, gehe ich auf den Stepper im Garten) und die Übungen mache ich, wenn es gar zu unwirtlich ist, auch drinnen vor dem offenen Fenster.
Meine Kaftnahrung gestern abend, wie Ihr seht, gibt es bei mir immer noch jeden Tag viel Grün - auch wildes, wie Goldnesseln, Gundermann und Brombeeerblätter (wenn man die Stellen sich merkt, kann man alles vom Schnee befreien und ernten.
Ich hatte richtige Lust auf frische Zweigdatteln mit viel Grün (die Bananen brauchte ich danach nicht mehr) - auch Postelein als Kulturgrün ist nicht übel:
Dennoch freue ich mich wieder auf den Frühling …
Ihr auch?
Es soll bald wärmer werden und im Februar ist noch ein Seminartermin in meinem Hause frei geworden.
Ich würde mich freuen, Euch bei der praktischen Umsetzung der Urkost dienlich sein zu können.
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