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B-12-Mangel haben vegane FRISCHköstler (Urmethodiker) nicht zu fürchten
Dass unsere pflanzlichen Nahrungsmittel die gesündesten sind, weiß mittlerweile wohl jedes Kind.
Was gibt es Besseres, als sich nach einer Kneipp-Kur im Schnee warm einzupuscheln und eine gehaltvolle Kokosnuss zu trinken?
Dennoch erreichen mich immer wieder Zuschriften zu diesem Thema. Auch in instinktofreundlichen Foren holt man die B-12-Lüge der Fleischlobbyisten immer wieder gerne heraus, um die pflanzliche Lebensweise zu diffamieren. Die B-12-Lüge ist die letzte Bastion, die Fleischanhänger oder Verhökerer von Nahrungsergänzungsmitteln nicht aufgeben wollen und so müssen wir - auch wenn es langsam langweilig wird! - immer wieder aufklären und die richtigen Fakten verbreiten. Here we go again …
Dabei steht längst fest, dass im Vergleich zu Fleischessern Veganer länger leben, seltener ernsthaft erkranken, weniger Herz- und Krebserkrankungen haben und ein niedrigeres Herzinfarkt-Risiko tragen. Und unsere Urkost bietet eine rundum adäquate Zufuhr aller notwendigen Nährstoffe, wie wir aus eigener Erfahrung wissen.
An einem Mangel an Vitamin B12 leiden häufig Menschen, die oft tierische Produkte essen, die ja eigentlich reich an B12 sind. Das berichten Forscher im “American Journal of Clinical Nutrition” (Bd. 74, S. 157) nach einer Untersuchung im indischen Staat Maharashtra.
Zur Erinnerung:
B12 wird weder von Tieren noch von Pflanzen produziert. Es wird nur von Mikroorganismen, wie Bakterien und Algen, hergestellt. B12-produzierende Organismen bleiben auf Wildpflanzen natürlich erhalten. Übertriebene Hygiene wirkt da also kontraproduktiv.
( Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) werden Antikörpern produziert, die sich gegen jene Zellen im Magen richten, welche den Intrinsic-Factor produzieren. Die Zellen werden zerstört und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Die Folge ist eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie).)
Vitamin K ist unentbehrlich für die Blutgerinnung. Bei Vitamin K-Mangel ist die Blutgerinnung verlangsamt und Blutungen im Körper treten auf. Soweit kommt es aber nur sehr selten, denn wie beim Vitamin B12 können wir unseren täglichen Bedarf mit Hilfe fleißiger Darmbakterien decken, die es für uns produzieren. Allerdings muß man bedenken, daß viele Medikamente (z. B. Antibiotika) die natürliche Darmflora schädigen können.”
Quelle: Kreiskrankenhaus Hameln Wichtig für Kranke und Schlechtkostesser:Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) kommt es zur Produktion von Antikörpern gegen die Intrinsic-Factor-produzierenden Zellen im Magen. Dadurch werden diese Zellen zerstört, und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Dies hat eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie) zur Folge.
Dünndarmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), Fischbandwurmerkrankungen, bakterielle Fehlbesiedlung des Darms bzw. die chirurgische Entfernung großer Dünndarmabschnitte können zur Folge haben, dass die Aufnahme von Vitamin B12 gestört ist!) Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die dann das B-12 herstellen. Wichtig ist es, dies immer wieder zu betonen, weil es immer wieder missverstanden oder von interessierter Seit immer wieder falsch lanciert wird:B-12 ist nicht per se im Fleisch/Fisch enthalten, sondern wird von Bakterien gebildet! Es ist also keine Gabe des Tierreichs, wie oft suggeriert wird von den fleischessenden Interessengruppen, es sei denn, man zählt die Bakterien zum Tierreich. Und es würde auch meinem Biologieunterricht widersprechen. Auf jeden Fall betrachte ich alle Mikroorganismen als wertvoll und notwendig, und sie schaden uns sicherlich nicht, wenn unser Körper sich in der naturgemäßen Balance befindet und entsprechend gesund ist.
Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und B 12 und Eisen. Dadurch wird unter anderem die Blutbildung angeregt und der Blutarmut vorgebeugt.
Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die das B 12 herstellen.
Und die Resorptionsbedingungen durch von außen zugeführte Bakterien ist bei gesunden Menschen mit der ausreichenden Konzentration des Intrinsic-Faktors hervorragend gegeben, einem speziellen Protein, das von der Magenschleimhaut gebildet und in die Darmregion geschleust wird.
Wenn man keine übertriebene Mundhygiene mit bakterienzerstörender Zahnpasta betreibt, sondern seine Zähne natürlich nur mit Wasser oder ein wenig Heilerde und einer weichen Bürste möglichst vom „Zahnbürstenbaum (Miswak Siwak die natürliche Zahnbürste aus dem Arakbaum) reinigt, können diese Bakterien ebenfalls einen Beitrag zur Versorgung gewährleisten.
Natürlich sollten die Wildpflanzen nicht übertrieben gereinigt werden, worauf Franz Konz und ich immer wieder hinweisen. (Sucht dort eure täglichen Wildpflanzen, wo keine Hunde ihr Geschäft verrichten, das ist wohl jedem mitdenkenden Menschen klar.) Auf ihnen befindet sich immer eine Schicht aus Blütenstaub und anderem “Dreck”, also Heerscharen nützlicher Bakterien, die das B 12 bilden.
Der Acker- oder Waldboden selbst ist mit seiner unglaublich reichhaltigen Bakterienflora ein wahres “Vitamin B 12- Paradies”. – immer mal die Banane in einen frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel stippen oder eine Prise im Vorbeigehen naschen Auch hier kann man wieder von den Kindern lernen, die oft mal ein bisschen “Dreck” futtern, wenn sie in einem natürlichen Kontext aufwachsen! Meerespflanzen nicht vergessen, auch darüber schreib ich oft in letzter Zeit, zuletzt in der NL 1/2009)
Die Wildpflanzen sind auch wegen der Bitterstoffe von großer Bedeutung. Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und eben B 12 und Eisen. Auch dadurch werden Blutbildung angeregt und Blutarmut vorgebeugt.
Vitamin B 12 ist in Nahrungsmittelmikrogrammen auch in Gemüse, Pflanzen, frisch aus der Erde geernteten Karotten, Topinambur, Roter Bete, Soja etc. enthalten. In Sanddorn soviel wie in der berüchtigten Leber.
Und noch wichtiger ist, dass B 12 dann im gesamten B-Vitamin-Komplex eingebunden ist, so wie die Natur es für uns vorgesehen hat, denn in der Natur finden wir kein vereinzeltes, vom Rest isoliertes B - Vitamin. Daraus folgt glasklar, dass natürliche Formen der B- Vitamine den synthetischen Formen vorzuziehen sind, da die natürlichen Formen alle B- Faktoren haben, sogar diejenigen, die noch nicht bekannt sind - plus der wichtigen Enzyme.
Das sollte alle nachdenklich machen, die immer noch an Substitutionen glauben.
Es ist weiterhin bekannt, dass Mandeln, Spargel, Bohnen, Cashewnüsse, Linsen, Erdnüsse, Pekannüsse, Avocados, Rosenkohl, Blumenkohl, Kohl, Pflaumen, Rosinen und Walnüsse viel Vitamin B1 enthalten.
Da, wie gesagt, alle B Vitamine gewöhnlich zusammen gruppiert werden, ist es logisch und mehr als wahrscheinlich, dass Vitamin B 12 in diesen und anderen Gemüsenahrungsmitteln vorhanden ist.
Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir uns nicht auf Pillen, Pülverchen, getrocknete Algen oder getötete Tiere verlassen müssen, um unser Vitamin B 12 oder alles andere, noch Unentdeckte, was wir zum Leben brauchen, zu sichern.
Wir sind gut genährt, fit und gesünder, wenn wir nur die Nahrungsmittel essen, an die wir grundsätzlich genetisch angepasst sind. (Genetische Veränderungen verlaufen äußerst langsam, 0,5 % in rund zwei Millionen Jahren)
Lasst Euch nicht von wankelmütigen Leuten im Internet verunsichern, die alle paar Jahre eine „andere Sau durchs Dorf treiben“: Mal stehen unsere guten Früchte auf dem Index („zu viel Zucker…“), mal sind Fettfrüchte ein „No-No“! Wiederum andere wollen uns unsere Wildpflanzen madig machen.
Noch Verwirrtere halten verwesende Tierleichen für das Non-Plus-Ultra. Gebt diesen Verwirrungen und Verirrungen keine Chance, sondern informiert euch.
Fazit
Die Natur schuf uns Menschen, und sie gab uns selbstverständlich auch die richtige Nahrung dazu, so wie alle Lebewesen ihre artspezifische Nahrung erhielten. Und, liebe stillende Mütter, die Ihr kein schwermetallbelastetes Fleisch, Eier, oder Fisch zu euch nehmt, Ihr müsst Euch schon mal gar nicht sorgen, denn Muttermilch ist einfach PERFEKT, wenn man sie nicht mit artwidriger Nahrung tierischen Ursprungs verseucht.
Lernt und verinnerlicht diese Grundsätze und tretet für sie ein.
Dies sind wir uns, unseren Kinder, den hilflosen Tieren und unserem gesamten Planeten schuldig.