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Archive für 27.3.2010

Zur Diskussion gestellt: Grenzen der Urmethodik

In der Weihnachtsausgabe der “Natürlich leben!” hatte ich auf die Diskussionsanregung zu den “Grenzen der Urmethodik” des lieben Notker (Apotheker) in der vorherigen Ausgabe Folgendes geantwortet:

Brigitte Rondholz

Gedanken zu: „Diskussion: Grenzen der Urmedizin“

Aus meiner Sicht ist es äußerst positiv, sich Gedanken über Details der Urmethodik zu machen und es tut ihr keinen Abbruch, wenn die Schlussfolgerungen auch mal unterschiedlich sein sollten. Die Natur ist unbestechlich und konstant in ihren Vorgaben, aber wir Menschen sind mit unseren Interpretationen immer potentiell fehlbar. Es ist das Verdienst von Franz Konz, dass er für uns das natürliche Leben unter dem Zivilisationsmüll hervorholte und uns unermüdlich ermahnt, uns nur an der Natur zu orientieren. Nur sie ist genial, Menschenwerk ist immer Stückwerk.
Ich möchte einige Gedanken von Dr. Notker B. in Heft 5/2009 aus meiner persönlichen Sicht kommentieren. Nicht alles, denn zwar brachte die Urmethodik mir im Laufe von fast zwei Jahrzehnten eine schier unglaubliche Menge positiver Veränderungen, aber sie machte mich nicht allwissend.

Mit dieser Weihnachtsausgabe sind es genau zehn Jahre, dass ich die Ehre und die Freude habe, Euch meine Gedanken zur Urmethodik in der „Natürlich Leben“ darzulegen. So wisst Ihr nur zu genau, dass ich gerne „Tacheles“ rede, denn das diplomatische „Um-den-heißen-Brei-Reden“ liegt mir als Ostfriesin nicht im Blut.

Generell muss an dieser Stelle gesagt werden, dass ich es oft erlebe, wie oberflächlich der “Große Gesundheits-Konz” von vielen gelesen wird. Alles ist begrenzt auf diesem Planeten - natürlich auch die Urmethodik.

Fangen wir also gleich mit den „Grenzen“ in der Überschrift an.

Natürlich gibt es „Grenzen“!

So wie das gesamte Leben für uns „begrenzt“ ist. Und da denke ich noch nicht einmal an den Tod, denn wer denkt schon gerne an das Ende, wenn das Leben noch überschäumend pulsiert.
Grenzen gibt es auch in der Natur: Ich denke an die begrenzte Nacht, wenn der Morgen graut, ich denke an die Begrenztheit meiner geliebten Nordsee, wenn Ebbe ist, ich denke an das Verblühen meines Löwenzahns, wenn der Hochsommer kommt. Aber: Es sind nur scheinbare Grenzen, denn sie lösen sich auf und geben Neues frei: Auf den Morgen und den Tag folgt wieder die Nacht, auf die Ebbe folgt die Flut, die Blüte führt zur Fruchtbildung. Und immer so weiter. Die Natur überwindet die Grenzen in einem immerwährenden Kreislauf. Das ist der Unterschied zu uns Menschen. Wenn wir an unsere Grenzen stoßen, dann endet unser Kreislauf. Wenn wir uns allerdings als Teile eines immerwährenden Schöpfungsprozesses sehen, dann entsprechen wir den Abläufen der Natur: Wir geben uns in und mit unseren Kindern weiter, verschieben unsere Grenzen in die nachfolgenden Generationen. Eben deshalb müssen wir sorgsam mit der uns umgebenden Natur umgehen, damit menschlicher und natürlicher Kreislauf eins sind, oder, schöner: Der Kreislauf des Menschengeschlechts mit dem Naturkreislauf eins wird. Grenzen sind für die Natur nur vorläufige, sie sind Übergänge in ein Nächstes.

Natürlich ist das Potential unserer Gesundheit begrenzt. Wir sind mit bestimmten Vorgaben ausgestattet. Wenn wir jung sind, treiben die meisten von uns übermütig Raubbau mit dem Körper, geradeso, als hätten wir noch einen zweiten Körper im Wandschrank. Wie groß ist dann die Verwunderung, wenn die Selbstheilungskräfte ermüden oder aufgebraucht sind und keine Heilung (mehr) möglich ist.
Dies gilt es vielleicht noch nachhaltiger zu betonen, und dass die beste Ernährungs- und Lebensumkehr manchmal einfach viel zu spät kommt. Aber lieber spät, als nie …

Im Kritikforum bitte weiterlesen

Papaya an Wildpflanzen - es grünt so grün …


Köstliche Papayas an Wildpflanzen:

Und es sprießt jetzt aus allen Löchern, gell?

Junger Wiesenkerbel:

Wunderbarer Löwenzahn:

Würzig-scharfe Knoblauchrauke:

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