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Forscher belegen: Fischessen schützt nicht vor Herzschwäche

Der Verzehr von Fisch und seine positiven Effekte auf Herz und Gefäße galten lange Zeit als erwiesen. Forscher haben die vermeintlich segensreiche Wirkung nun widerlegt.

Ach ja und was werden von den fisch- und fleischsüchtigen Hardcore-Instinktos - aber auch von der Schulmedizin -  für Ammenmärchen verbreitet.

Elke, Anne, Angelika und co immer vorne weg: Besonders Herz und Gefäße sollen durch den Verzehr von Fisch länger offen und elastisch bleiben, was auf den hohen Gehalt der Tiere an langkettigen Fettsäuren zurückgeführt würde … blubber-di- blubber-di blubb …auch dieser Mythos säuft nun endlich ab, was die süchtigen Damen allerdings nicht davon abhalten wird, ihren Mist weiter zu verbreiten. In in knapp 40 Jahren leer gefischte Meere interessieren diese Egoisten dabei ebenso wenig wie die äußerst brutale und rücksichtslose Fischerei, welche diesen wunderbaren filigranen Lebewesen das Leben rauben und auch die biologische Vielfalt aufs äußerste gefährden.

Den Kinderglauben an die segensreichen Wirkungen von Tierleichen zerstören niederländische Forscher nun mit einer Untersuchung im European Journal of Heart Failure (online). Demnach sind Menschen, die regelmäßig Fisch essen, durch diese Ernährungsgewohnheit nicht vor einer Herzschwäche geschützt.

Das niederländische Forscherteam hatte mehr als 5000 ältere Bewohner eines Vororts von Rotterdam in ihre Untersuchung einbezogen und im Mittel zwölf Jahre lang beobachtet. In diesem Zeitraum entwickeltem 669 Teilnehmer der Untersuchung eine Herzschwäche. Es machte allerdings keinen Unterschied, ob und wie viel Fisch die Probanden zu sich nahmen. Unter den Probanden, die keinen Fisch aßen, litten 11 von 1000 an Herzschwäche, unter denen die gelegentlich Fisch zu sich nahmen, waren es 12 von 1000. Selbst unter den Teilnehmern, die täglich Fisch aßen, bekamen 10 von 1000 Herzschwäche. Bei Diabetikern war der schützende Effekt stärker ausgeprägt, aber nicht statistisch signifikant.

Quelle

Eur J Heart Fail. 2009 Oct;11(10):922-8.

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