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Archive für 8.4.2010
Wie schön es doch im Wald ist
8.4.2010 von Brigitte Rondholz.
Geht Euch das auch so?
Herumturnen im Wald gehört bei mir mit zu den liebsten Tätigkeiten am Tag:
Eine Stunde Laufen und eine Stunde Urtraining (Muskel- und Dehnübungen) :
Und dann gibt es ja auch allerlei zu futtern im Wald, zum Beispiel das Sternmoos und andere Moose. Der Sauerklee sprießt auch wieder tüchtig.
Moose schmecken übrigens überraschend gut und man hat ordentlich was zu kauen, was ja bekanntlich den Zähnen zugute kommt. Außerdem mag ich Moose und auch Flechten, weil sie die Dinosaurier unter den Pflanzen sind.
Es erweckt in mir so etwas wie Ehrfurcht, wenn ich sie betrachte und in die Hand und in den Mund nehme.
Moose besitzen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen, sind reich an Vitamin A, D, E, F und K und enthalten viel Jod, Kalzium und Natrium.
Schaut euch die prächtigen Rentiere an, die ausgewachsen rund 120 cm hoch und 200 cm lang sowie bis zu 320 kg schwer sind. Im Sommer fressen Rentiere Gräser und Moos. Im Winter graben sie mit den Hufen unter dem Schnee Moos hervor, das ihnen Saft und Kraft gibt. Nach heutiger Auffassung haben sich die Moose und Flechten vor langer Zeit, vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren, aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt.
Das älteste Moos-Fossil, das Lebermoos, ist rund 350 Millionen Jahre alt. Weltweit kennt man über 25.000 Moosarten. Wie wenig weiß ich doch von diesen Schätzen der Natur! Auch diese Vielfalt gemahnt zur Ehrfurcht vor der Natur und verpflichtet zur Wahrung der Schöpfung.
Vielseitiges Moos – unsere Vorfahren wussten dies
Getrocknetes Moos ist in der Lage, viel Wasser aufnehmen zu können. Deswegen hat man es im Mittelalter als Windeln für Babys und zur Säuberung verwendet.Und folgerichtig benutze ich es wie Toilettenpapier, wenn der Darm im Wald beim Laufen oder Urtraining auf Entleerung drängt. Finde ich überhaupt viel angenehmer als Papier, zumal die urköstliche Verdauung kaum Spuren am After hinterlässt. Wie praktisch!
Moose haben darüber hinaus auch antimikrobielle (fungizide und bakterizide) Wirkung.
Die Ureinwohner Südamerikas haben aus diesem Grund Salben daraus hergestellt und Wunden mit Moos wie ein Pflaster bedeckt.
Heute noch wird aus bestimmten Moos-Arten auch für Muggel Medizin gewonnen: zum Beispiel gegen Husten und Heiserkeit, bei Magenleiden, Durchfall, Blasenentzündung, Blutungen aller Art und als Anregungsmittel. (Wir Urmethodiker brauchen diese ja nicht!)
In der traditionellen chinesischen Medizin werden rund 40 Moosarten verwendet, etwa gegen Verbrennungen, Ekzeme, Angina und Bronchitis.
Bereits seit dem Altertum nutzten Chinesen und Ägypter Flechten als Heilpflanzen. Dem griechischen Naturforscher und Philosophen Theophrastus von Eresos, dem römischen Arzt Dioskurides und dem römischen Naturphilosophen Plinius Secundus waren Flechten als Heil- und Färbepflanzen wohl bekannt.
Wie viel medizinisches Wissen ist vergessen oder unterdrückt worden!
Manches schmeckt nicht so gut, fast matschig-muffig, das lasse ich natürlich, wo es ist, aber die meisten Moose schmecken einfach wunderbar - wenn man länger darauf herumkaut, fast ein bisserl “fischig” (nur interessant für die, die wie ich den Fischgeschmack als “lecker” irgendwann mal abgespeichert haben). Es befinden sich auch Stoffe wie Omega-3-Fettsäuren in Moosen, die allgemein - aus Unkenntnis oder um die Menschen zu verwirren und in die Irre zu leiten, -, (fast) nur dem Fisch zugesprochen werden.
Noch einmal für alle langsam zum Mitschreiben:
Omega-3 Fettsäuren sind Alpha-Linolensäure, Eicosapentasäure (EPA), Docosahexeansäure (DHA) und die werden in grünen Blättern, Moosen, Flechten etc. gebildet!
Und da muss man nun wahrlich nicht den Umweg über den Fisch und das Töten dieser wunderschönen Tiere machen, um an diese Stoffe zu kommen!
http://www.vital.co.at/lexikon/omega-3-fettsaeuren.html
Zumal alle längst wissen könnten:
Bewiesen seit Jahren: Fischessen macht krank!
Fisch fördert Immunreaktionen und Entzündungsprozesse im Körper, zum Beispiel Rheuma und Arterienverkalkung
Tierische Produkte enthalten viel Arachidonsäure, woraus sich Entzündungsstoffe bilden.
Fisch liefert viel Arachidonsäure, die auch in Fleisch und in tierischen Fetten zu finden ist. Die Arachidonsäure kann die Entstehung von entzündlichen Prozessen an den Gefäßwänden, im Bindegewebe und an den Gelenken begünstigen und zahlreiche Erkrankungen wie z.B. Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fibromyalgie, Asthma, Neurodermitis, Dünn- und Dickdarmentzündungen, Rheuma, Arthritis, Arthrose und alle Arten von Entzündungen verursachen. Arachidonsäure ist eine zentrale Vorstufe in der Entwicklung von Entzündungsstoffen, den so genannten Prostaglandinen und Leukotrienen.
Aktuelle medizinische Studien zeigen, dass viele Krankheiten mit Entzündungen beginnen: z. B. hat man festgestellt, dass Atherosklerose, also die Arterienverkalkung, mit einem chronischen entzündlichen Prozess der Gefäßinnenwand der Arterien beginnt.
Quelle: Dtsch. Ärzteblatt 01/2003
Andere Erkrankungen, wie z.B. rheumatische Gelenkbeschwerden, Hautprobleme, Allergien u.v.m., haben auch als Grundlage eine Entzündung. Eine Ernährung mit tierischem Eiweiß, Fisch und Fleisch, verstärkt diese Entzündungsprozesse im Körper.
+++ Am 01.10.2003 wurde eine interessante Studie von Wissenschaftlern der University of California in der Zeitschrift PNAS, „Proceedings of the National Academy of Sciences“, veröffentlicht. ++++
Das Ergebnis der Studie:
Der menschliche Organismus reagiert auf Fleischnahrung wie auf einen Fremdkörper und wehrt sich. Man konnte nachweisen, dass Moleküle aus dem Fleischverzehr in menschliches Körpergewebe aufgenommen werden und dort Immunreaktionen auslösen.
Allergien, Magenverstimmungen, Krebs und hoher Blutdruck durch Fischkonsum
Der Genuss von verdorbenem Fisch kann im harmlosesten Fall Magenverstimmungen mit Erbrechen, Durchfall, Fieber, (Instinktos nennen dies “Entgiftung”!
) Allergien und Hautausschläge hervorrufen. Im schlimmsten Fall kann er zu Lebensmittelvergiftungen führen, die sogar tödlich enden können.
Fisch und Fleisch essen fördert Krebs
Im November 2003 wurde im Journal of Nutrition eine dänische Studie mit über 23.000 Frauen veröffentlicht, in welcher der Einfluss des Fischkonsums auf das Brustkrebsrisiko untersucht wurde.
Ergebnis:
Der tägliche Verzehr von mindestens 25 Gramm Fisch erhöhte das Brustkrebsrisiko um 13 Prozent. Wurde täglich mehr Fisch konsumiert, z.B. die zwei- oder dreifache Portion, stieg auch proportional das Brustkrebsrisiko.
Kochkost verursacht Dauerentzündung im Körper
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