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Archive für 13.4.2010
Fleisch/Fisch machen nachweislich krank - es sind keine Nahrungsmittel für uns Menschen
13.4.2010 von Brigitte Rondholz.
Dass wir Menschen kooperative, friedliche pflanzliche Esser sind, spürt jeder Mensch in sich, wenn er noch nicht gänzlich abgestumpft ist oder seine Sucht nach Fleisch/Fisch überwinden konnte.
Unsere Kinder weisen uns den Weg, wenn sie nicht durch die falschen Gewohnheiten der Eltern verbildet wurden, denn sie wollen kein Tier töten oder es aufessen.
Allmählich wird es wärmer, aber auch wenn es kühler ist, ist es schön, sich draußen in der Natur aufzuhalten. Hier turne ich wieder einmal im Moor herum - diese Stille ist ein einziger Kraftspender für mich.
Mein Freund, der Baum:
Es sprießt das Labkraut:
… die Goldnessel treibt neu aus…
Der Giersch sowieso… schnell ist die Vorratsdose voll:
Bezaubernde Pflanzenkost - alles drin, alles dran (danke, Marianne):
Und weiter geht es mit den Ausführungen von Siegfried W. F. Pagel (seit drei Jahrzehnten “Sonnenköstler”, jetzt veganer Rohköstler mit hohem Wildpflanzenanteil) zum Irrsinn des Fleisch/Fischessens:
[…] “Nun führen ja die Fleischverteidiger das Argument ins Feld, es sei für unsere Muskelbildung unabdingbar und hätte das für unsere Menschwerdung so wichtige Gehirnwachstum befördert. Das aber ist doch offensichtlich falsch, denn Elefant, Nashorn und Büffel, ja selbst der Gorilla, haben ihre imposanten Muskelpakete aus ihrer Grün-Naturnahrung. Woher denn sonst? Und anders, würde Fleisch tatsächlich klug machen, dann hätten uns die Raubtiere, die ja bekanntlich von Anbeginn der Evolution Fleischfresser sind, an Intelligenz schlankweg überholt haben müssen. Haben sie aber nicht. Zeit dazu gab es im Überfluß. Darüber sollten die Fleischbefürworter einmal nachsitzen.
Fleisch kann also nicht der Beschleunigungsfaktor für unser Gehirn gewesen sein. Die wahren Ursachen für unsere Gehirnexplosion von unglaublichen 400% - vergleichbare Tier-Werte im gleichen Zeitraum pendeln um die 3% - liegen in einem dunklen Kapitel der Menschheitsgeschichte, nämlich den unseligen 2 Mio. Jahren des Kannibalismus’ unserer Vorfahren. Die altüberkommenen Vorstellungen von damals, sich Gegnerkraft und Gegnerklugheit über dessen Herz und Hirn einverleiben zu können, steckte hinter den grausigen Ritualen.
Was ist da nun biologisch-physiologisch geschehen?
Die ständige Inkorporation gerade der Gegnergehirne samt deren Hormonsteuerungsapparat Hypothalamus muß nach heutigen Erkenntnissen regelrechte Rauschzustände ausgelöst haben. Dies hat die Führungs- und Leitfiguren besonders rauflustig und mutig gemacht und sie haben die an sie geknüpften Erwartungen der eigenen Gruppe, aus den ständigen Auseinandersetzungen mit fremden Horden stets siegreich hervorzugehen, erfüllt. Kannibalismus war Gehirnmanipulation par excellence, evolutionsbiologisch gesichert erklärbar. Es war massiver innerartlicher Hormontransfer, und allein der hat die Wachstumsbeschleunigung unseres Gehirns ausgelöst, nicht das Fleischessen an sich, wie fälschlicherweise noch immer behauptet wird. Der andauernde Rohverzehr von Gehirnen war es, der zur potenzierenden Aufsummierung der Wachstumshormone und damit zum überproportionalen Zuwachs der grauen Zellen geführt hat. Das aus dieser praktischen Selbstmanipulation entstandene Hirnvolumen bei den Hominiden hätte die Evolution von sich aus niemals hervorgebracht, weil naturrationell nicht sinnvoll. Und wie wir am gegenwärtigen Zustand unseres Planeten ablesen können, auch nicht segensreich. Während sich alle übrigen Geschöpfe der Erde in das vorgegebene Naturkonzept fügen, von der Natur, mit und in ihr leben, leistet sich der Mensch die Extravaganz, sich gegen sie zu stellen.
Entsprechend handelt er auch gegen den eigenen Körper. So hilft er sich als ursprünglicher Schwinghangler, also bestimmungsgemäßer Früchteverzehrer mit filigran gestaltetem, äußerst empfindlichem Verdauungsapparat und super-milden Verdauungssäften, bedenkenlos das grobe Fleisch ein, für das die Raubtiere 10- bis gar 100-mal schärfere Säurekonzentrationen aufbieten, um den ordnungsgemäßen Aufschluß von Eiweiß hinzukriegen. (Die bekommen niemals Sodbrennen). In unseren milden Säften gelingt das jedoch nicht, und so vagabundieren die durch die Garhitze unverwertbar gewordenen Eiweißbruchstücke als sauer machender Abfall durch den Organismus, für den er nun geeignete Deponieplätze suchen muß. So bieten sich u. a. auch die Gelenkspalten an, und hinterher wundert man sich über steife und dicke Knie. Der Eiweißabfall kann sogar im Auge landen. Bei der trockenen Makuladegeneration sind diese Müllbrocken dann unter dem Mikroskop klar zu erkennen. Ein Graus. Ganz allgemein entsteht im Organismus das ätzende Ammoniak im Darm. Damit droht der Krebs.
Alles schädigt den Fleischesser auf vielfältige, allgemein auch schon bekannte Weise, so z.B. Gefäßverkalkung, Bluthochdruck, die dann das weit verbreitete metabolische Syndrom im Schlepptau haben mit Infarktrisiko für Herz und Hirn sowie Diabetes II, oft mit offenen Beinen (Unterschenkeln). Fleisch macht unabweisbar krank. Wer Augen hat, der sehe! -
Dies gilt übrigens in gleichem Maße für Fisch. Er wird gemeinhin als harmlos, ja als sehr gesund hingestellt. Dennoch zählt er selbstverständlich auch zum nicht akzeptablen Tiereiweiß. Außerdem sehen seine Befürworter darüber hinweg, daß er inzwischen aus einem mit Umweltgiften und Plastik verseuchten Meer kommt, in dem sich nach neuesten Erkenntnissen deutscher Forscher, regional unterschiedlich, zwischen 6 bis 60mal mehr Plastik als Plankton angehäuft hat. Das ist eine bisher noch nicht richtig erkannte, verflixt stille Katastrophe. Die Fische nehmen diese feinen Plastikteilchen statt Plankton auf und verhungern mit vollem Magen. (Von der speziellen Toxizität bei Erreichen von Nanopartikel-Größe durch Wellenbewegungen und UV-Strahlenwirkung ganz abgesehen. Diese nano-Gefahr trifft auch den Fischesser!). Und Grill und Pfanne denaturieren und zementieren auch dieses tierische Eiweiß, machen es für unsere Verdauungsenzyme ebenso wenig aufschließbar wie Fleischeiweiß. In diesem physiologisch unzureichenden Verdauungsvorgang finden die gleichen unvollständigen Verdauungsprozesse mit der Bildung des aggressiven Ammoniaks statt. Beide Eiweiße sind eben tierischen Ursprungs und machen den Organismus sauer. Die im Fisch so hoch gelobten ’Omega-3-Fettsäuren’ gibt es ebenso, aber gefahrlos, z.B. in der guten alten Walnuß (1-3 pro Tag genügen). Außerdem sehen wir doch, der Gorilla ist trotz völligen Fleisch- und Fischverzichts nicht ausgestorben. Der macht das, im Gegensatz zu meinen persönlichen drei Jahrzehnten des vorausschauenden Vegetarismus, ja bekannter Weise seit seiner Abspaltung vom Entwicklungsstrang der Hominiden schon über 7 Mio. Jahre. Und er lebt richtig wohl dabei, wenn wir ihm nur seinen Heimatwald lassen würden.
Bleibt hier doch festzustellen: Auf Eiweiß aus dem Tierreich können wir getrost verzichten.”
Neben dieser beschriebenen Gesundheitshypothek des Fleisches steht nun aber noch sein unabsehbar zerstörerischer Niederschlag in der Umweltbilanz, und es gibt ebenso ethisch-moralische Aspekte.”
(Dazu bald mehr!)
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