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Archive für 25.4.2010
Einheimische und preiswerte Genüsse
25.4.2010 von Brigitte Rondholz.
Jetzt ist sie wieder da, die leckere Spargelzeit (liebste Mary aufgepasst!
):
Einfach, preiswert, gesund und lecker. Die Spargelmahlzeit hat mich 5 Euro gekostet. (Kilopreis 12,95 im Bioladen bei uns)
Inhaltsstoffe: Vitamine A, C, B-Vitamine, viel Eisen. Dazu Kalium, Kalzium, Phophor, Jod, Flavone und Saponine. Und seine spezielle Aminosäure, das “Asparagin”. In grünem Spargel zusätzlich Chloropyll, insgesamt mehr Biostoffe. Grüner Spargel hat einen höheren Gehalt an Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden und B-Vitaminen als weisser Spargel.
Die enthaltene Folsäure ist wichtig für die Zellverjüngung, die Blutbildung und die Hormonbildung. Spargel regt den Stoffwechsel und die Nierentätigkeit an und wirkt entschlackend. Man bezeichnet den Spargel auch als »Polizist der Niere«. Spargel reinigt das Blut und unterstützt die Leber- und Lungenfunktion.
Quelle
Das macht Wangen rot und die ausgewogene Ernährung gibt uns schnell eine gesunde Bräune (Sonnenschutz von innen!) Vor der Urkost war ich “Sonnenallergikerin”!
Die liebe Brigitte Birth schrieb mir zu den Kosten der Urkost:
“Es ist so herrlich draußen und ich bin echt froh, dass ich mir finanziell
keine Gedanken machen muss, ob ich mir Bio leisten kann oder nicht. Bei
beiden Demeterhöfen hier in M. gibt es aber täglich so günstige,
abwechselnde Angebote, dass ich auch mit 5 € eine 5köpfige Familie einen Tag
versorgen kann. “Müsliäpfel” bieten die anderen an. Die sind klein, haben
manchmal kleine Druckstellen, schmecken aber hervorragend. Auch sie sind im
Preis sehr niedrig. Müsliäfpfel und Wildkräuter sind doch eine herrliche
Mischung. Ich denke, man muss oft einfach viel kreativer sein. Die Exoten
sind ja kein Muss und bleiben dann für die Festtage ein Leckerbissen.
Früher haben die Menschen übrigens für ihre Ernährung gut die Hälfte ihres
Einkommens ausgegeben, das wird häufig vergessen.
Schluss, ich gehe raus. Wünsche dir einen schönen Tag und ein noch schöneres
Wochenende
Deine Brigitte”
Ja, besten Dank für diesen Beitrag, der doch sehr beruhigend ist, oder? Ja, diese gestandenen “Hausfrauen” (ich weiß, dass Du noch viiiel mehr bist, meine Liebe …
) mit ihrem Pragmatismus sind schon Gold wert, nicht?
Jetzt sprießt auch das Sternmoos wieder neu aus mit seinen wichtigen Inhaltsstoffen (Omega3 Fettsäuren):
Ich wiederhole es gerne noch einmal:
“Moose besitzen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen, sind reich an Vitamin A, D, E, F und K und enthalten viel Jod, Kalzium und Natrium.
Schaut euch die prächtigen Rentiere an, die ausgewachsen rund 120 cm hoch und 200 cm lang sowie bis zu 320 kg schwer sind. Im Sommer fressen Rentiere Gräser und Moos. Im Winter graben sie mit den Hufen unter dem Schnee Moos hervor, das ihnen Saft und Kraft gibt. Nach heutiger Auffassung haben sich die Moose und Flechten vor langer Zeit, vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren, aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt.
Das älteste Moos-Fossil, das Lebermoos, ist rund 350 Millionen Jahre alt. Weltweit kennt man über 25.000 Moosarten. Wie wenig weiß ich doch von diesen Schätzen der Natur! Auch diese Vielfalt gemahnt zur Ehrfurcht vor der Natur und verpflichtet zur Wahrung der Schöpfung.
Vielseitiges Moos – unsere Vorfahren wussten dies!
Moose haben auch antimikrobielle (fungizide und bakterizide) Wirkung.
Die Ureinwohner Südamerikas haben aus diesem Grund Salben daraus hergestellt und Wunden mit Moos wie ein Pflaster bedeckt.
Heute noch wird aus bestimmten Moos-Arten auch für Muggel Medizin gewonnen: zum Beispiel gegen Husten und Heiserkeit, bei Magenleiden, Durchfall, Blasenentzündung, Blutungen aller Art und als Anregungsmittel. (Wir Urmethodiker brauchen diese ja nicht!)
In der traditionellen chinesischen Medizin werden rund 40 Moosarten verwendet, etwa gegen Verbrennungen, Ekzeme, Angina und Bronchitis.
Bereits seit dem Altertum nutzten Chinesen und Ägypter Flechten als Heilpflanzen. Dem griechischen Naturforscher und Philosophen Theophrastus von Eresos, dem römischen Arzt Dioskurides und dem römischen Naturphilosophen Plinius Secundus waren Flechten als Heil- und Färbepflanzen wohl bekannt.
Wie viel medizinisches Wissen ist vergessen oder unterdrückt worden!
Es befinden sich auch Stoffe wie Omega-3-Fettsäuren in Moosen, die allgemein - aus Unkenntnis oder um die Menschen zu verwirren und in die Irre zu leiten, -, (fast) nur dem Fisch zugesprochen werden.
Noch einmal für alle langsam zum Mitschreiben:
Omega-3 Fettsäuren sind Alpha-Linolensäure, Eicosapentasäure (EPA), Docosahexeansäure (DHA) und die werden in grünen Blättern, Moosen, Flechten etc. gebildet!
Und da muss man nun wahrlich nicht den Umweg über den Fisch und das Töten dieser wunderschönen Tiere machen, um an diese Stoffe zu kommen!
Und knackige Äpfelchen gibt es auch immer, nicht?
Und in den Wald zieht es mich nun auch wieder - ich wünsche Euch allen einen schönen und glückseligen Sonn(en)tag in der Natur, denn die kostet nix!
Endlich wieder da, die Zeit der kuzen Hosen:
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