Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, vegan und schön! für Dezember, 2011.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Nov | Jan » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |
- Allgemein (1084)
- 22.2.2012: Avocados - diese wunderbare Fettfrucht von Mutter Natur - auch für die Haut großartig!
- 22.2.2012: ALLES roh? Verwirrte, verirrte und ganz und gar perverse Rohfleischfresser
- 21.2.2012: Tropenkost - der Bananentraum aus den Tropen - ein Unterschied wie Tag und Nacht zu den hiesigen Angeboten!
- 20.2.2012: Selektion am Fließband - wehe Dir, wenn du ein Mann bist
- 20.2.2012: Landgericht Berlin: Kachelmann darf Vertreter der "Chemtrail-Theorie" weiterhin nicht als "Neonazis oder Verrückte“ bezeichnen
- 19.2.2012: Vegane Vitalkostmesse Rohvolution am 24. und 25. März 2012 in Berlin
- 18.2.2012: Zwei Scheiben Speck pro Tag erhöhen das Krebsrisiko um ein Fünftel - aber Urkost ist einfach nur gesund!
- 17.2.2012: Passion4fruit - unbehandelte und herrliche Früchte - heute Bestellschluss für Tropen-Sortiment
- 16.2.2012: Ärztepfusch - mit der Urmethodik wär das nicht passiert!
- 16.2.2012: Geo-Engineering - Spielball Erde - überlasst sie nicht den Leugnern wie Kachelmann und Co- morgen DEMO in Berlin!
Blogroll
- Brigitte bei Menschen bei Maischberger
- Brigitte Rondholz im NDR
- Brigitte Rondholz im NDR (neu)
- Direkt zur Firma Keimling
- Ka Sundance TV interview mit Brigitte Rondholz
- Ka Sundance TV interview mit Brigitte Rondholz
- Mein altes Tagebuch-Archiv
- Redaktion "Natürlich Leben!"
- Urkost-Schnuppertage
- Urkostexpertin Nr. 1 im Interview
- Urkostforum
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Archive für Dezember 2011
Einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2012 nur das Beste für euch und alle Mitlebewesen!
31.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
ich hatte heute doch keine Zeit, Euch noch mehr zu schreiben, dabei hatte Euch versprochen, mein Urtrainingsprogramm ein wenig ausführlicher zu erläutern und wie ich meine Figur damit verbessert habe,
doch das schaffe ich jetzt nicht mehr, denn gleich geht unser Durianschmaus los! ![]()
Deshalb jetzt einfach in Kürze ein kleiner
Sonnengruß für Euch. Mein Ziel fürs neue Jahr ist, mich viel mehr mit Yoga zu beschäftigen! Das ist etwas Gutes, das spüre ich schon jetzt ganz am Anfang.
Euch allen nur das Beste und viiiiel Liebe für das nun kommende Jahr - und möge es unseren Mitlebewesen heute abend und auch in Zukunft besser gehen, das wüsche ich mir von Herzen.
eure Brigitte
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Fische sind wunderbare Lebewesen, aber keine Nahrung, Angelika Fischer!!
31.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
Nomen est omen? Völlig verroht reden viele Fischfanatiker über gesunde Ernährung und haben völlig verdrängt, dass auch Fische lebenswillig und vor allen Dingen leidensfähig sind.
Ich mag diese Zeitgenossen nicht, die Tötung und Qual unterstützen, anstatt diese zu verhindern. Sie verdrängen ihr Gewissen, empfinden kein moralisches Unrecht, denn sie wollen doch nur Nahrung zu sich nehmen! Dies ist auch bei “Hobbyköchen” so (auch bei mir vor 20 Jahren, ich gestehe es voller Scham!):
“Edler Fisch ist in – doch vor der Zubereitung schrecken viele Hobbyköche zurück. Hilfestellung leistet Mirko Reeh. Der aus dem Fernsehen bekannte Spitzenkoch nimmt experimentierfreudige Nachwuchs-Köche an die Hand. Er erklärt welcher Wein am besten zu Fisch passt und warum Vanille so gut mit Meeresfrüchten harmoniert. wanted.de hat den Praxistest gemacht und zeigt Ihnen viele Tipps zur Zubereitung in der Foto-Show.
Wir kaufen Hummer, Seeteufel sowie Dorade und machen uns auf den Weg zu Mirko Reehs Kochschule in Frankfurt-Bornheim. Insgesamt 19 Hobbyköche warten gespannt der Dinge, die kommen. Als erstes müssen die Hummer dran glauben. Bevor die Krustentiere ins sprudelnde Wasser wandern, gehen einige der weiblichen Teilnehmer vor die Tür. “Die Armen”, sagen sie. Aber die gemeinsam daraus gezauberte Hummersauce zu Auberginentürmchen gefüllt mit Garnelen, schmeckt ihnen dann doch …”
Quelle
Tja und schmecken tut es auch der winzig kleinen Minderheit von Rohköstlern, die dem Instincto-Ideologen Guy-Claude Burger folgen. Auch sie essen rohen Fisch ohne mit der Wimper zu zucken. Kräftige Unterstützung bekommen die Rohfisch- und Rohfleischesser durch Angelika Fischer mit ihrem Buch “Rohkost” (was für ein harmlos-heuchlerischer Titel, wenn man den Inhalt kennt. Rohkost mit Tierleichen wäre treffender und eindeutiger gewesen). Auch sie lässt sich wie die “Instinctos” über “Geschmackssperren” aus, die ja nichts ungewöhnliches sind, wenn man z.B verrottete Nahrungsmittel zu sich nimmt. Zehn Fischsorten stellt sie als “ideal” für eine Rohkosternährung vor, denn für sie sind diese bezaubernden Lebewesen nur ein “hochgradiger Nährstofflieferant”. Und das, obwohl sie weiß, dass man alle Nährstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln ausreichend findet. Parasiten in rohem Fisch? Meine Güte - nun habt euch doch nicht so!! Angelika weiß, was zu tun ist: Einfach möglichst schnell die Eingeweide entfernen und Heringe, die bekannt für ihren Parasitenbefall sind, vorher einfrieren. EHEC - Übertragungen durch rohes Fleisch? Nein, die Sprossen waren Schuld - lachhaft und auch nicht ungefährlich, wie ich meine.
Sie lichtet sogar ihre selbstfabrizierten Leichen stolz ab. Für mich persönlich als Tierrechtlerin ein hoffnungsloser Fall von ethischem Analphabetismus.Nur schade, dass der esoterische Windpferd-Verlag da mitspielte. Bei deren Leserschaft dürfte das ethische Bewusstsein schon wesentlich weiter entwickelt sein. Für Frau Fischer gehören Fisch und Fleisch zur “Basisernährung” und ob man sich rein pflanzlich überhaupt ernähren kann, ist für sie noch nicht erwiesen. Lustig.
Nun, auch Nichtwissen kann man wortreich erläutern und wer die Autorin schon mal sprechen hörte, kann sich in etwa ausmalen, wie ausgieblich sie dies auch schriftlich vermag. Hier gute Quellen dazu.
Von dem nahrhaften PCB, den leckeren Dioxinen und schmackhaftem Quecksilber schweigt sie leider
Hier wird der Mythos vom gesunden Fisch entlarvt!
Dafür warnt sie aber vor Avocados - das ist nicht wirklich lustig.
Ihr nettes Hobby, die Pflanzen in Ordnungen, Familie und Gattungen einzuteilen, mag ja für einen Botaniker toll sein, aber wir müssen nicht Botaniker sein, um uns naturgemäß uns zu ernähren! Und die Rückschlüsse, die sie daraus zieht sind geradezu aberwitzig - weil sie einfach bar jeder Praxis sind, die wir als Urmethodiker erleben. Beispiel: Du hast an einem Tag Brennesselblätter, Kirschen und Kirschbaumblätter genascht? Später noch Jackfrucht, getrocknete Feigen und abends noch eine Handvoll Mandeln … (und fühlst dich pudelwohl?)
Nein!! Wie kannst du nur? Du solltest vorher die Genetik und Inhaltsstoffe der Pflanzenfamilien studieren, dann weißt du, wie “mangelhaft” das war.
Die Beschreibung ihrer “Lebensmittelpyramide” ist absurd und lachhaft, zu Fleisch, Fisch, Eier, Butter ist niemals zu raten , sondern ausdrücklich zu warnen.
Tierleichen und Tierprodukte sind bei ihr “Basislebensmittel” und Avocdos, Samen, Nüsse. Pilze und Flechten sind “selten zu essende Lebensmittel”. Das sagt schon alles, oder?
Mehr schreibe ich im Moment dazu nicht, nur noch eine Randbemerkung zu ihrer abstrusen Gesichtsdiagnostik: Zwar sagt sie, dass es ihr nicht um charkaterliche Gesichtsdiagnostik ginge, sondern nur die gesundheitlichen Nachteile am Gesicht ablesen könne, es bleibt aber trotzdem Unfug.
Die irrsinnigen Zeiten, wo man am Gesicht, an der Form des Kopfes, der Größe, der Nasenform Charaktereigenschaften oder jetzt eben “Mangelerscheinungen” oder die “Gesundheit” ablesen kann, sind Gott sei Dank vorbei. (Was natürlich nicht bedeuten soll, dass ein guter Diagnostiker aus der Hautbeschaffenheit und den Augen keine Rückschlüsse ziehen kann!)
Noch etwas Positives:
Die Einleitung ist großartig, denn nach nur zwei Wochen ROHkost, veränderte sich ihr Gesundheitszustand als “Allergikerin, Asthmatikerin und Neurodermitikerin von innen her” und es ging ihr so gut wie nie zuvor. Das ist wirklich schön, auch wenn es in diesem kurzen Zeitraum übertrieben erscheint, aber dieser subjektive Eindruck sei ihr zugestanden, denn die Umstellung auf Rohkost bewirkt wirklich “kleine Wunder” mit der Zeit. Und das den Menschen immer wieder zu vermitteln ist durchaus positiv!
Wenn sie dann zur Urkost übergegangen wäre und sich nicht an dem Instincto-Ideologen Guy-Claude Burger und seine Jünger orientiert hätte, wäre es bestimmt ein empfehlenswertes Buch geworden. Schade drum.
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Es werde Licht! Oder: Wie Lichtnahrungsjünger versuchen, sich die Realität zurechtzubiegen.
31.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Nachfolgend ein Artikel, den ich 2004 schrieb, weil ich Eltern begegnete, die den “Prozess” hin zu “Prana” mit ihren Kindern durchführen wollten! Aus aktuellem Anlass führe ich dies noch einmal aus. Hier ein Link, der meine Erkenntnis bestätigt, dass sich die “Lichtnahrungsjünger” die Welt einfach zurechtbiegen … ausgerechnet Kekse ts ts ts ….
Ellen Greve dehydriert schon nach 48 Stunden
Der Fairness halber sei an dieser Stelle gesagt, dass Ihre Anhänger ihren Gewichtsverlust darauf zurückführen, dass die Bedingungen nicht einwandfrei waren,sie keine frische Luft hatte und ihr die Dunkelheit entzogen wurde. (Was ich übrigens auch empörend finde, aber da hätte ich mich an ihrer Stelle lieber verweigert, denn das ist ja wie Folter!)
Link dazu
Jasmuheen (Ellen Greve) heute zum “Lichtnahrungsprozess”
Brigitte Rondholz (2004)
Seit einigen Jahren hört und liest man von Menschen, die das, was wir normalerweise „Essen“ nennen, als „Lichtnahrung“ bezeichnen. Die Anhänger dieser Lebensweise nehmen angeblich keine Nahrung zu sich, sondern „Prana“.
Prana, diese „kosmische Lebenskraft“, soll sie nähren. Will heißen: Sie geben vor, ein Leben ohne Einnahme von fester oder flüssiger Nahrung zu führen.
Absurd? Lächerlich? Das sind die ersten Gedanken, die wohl jedem Urköstler, der mit beiden Beinen - eben bodenständig - auf der Erde steht, durch den Kopf gehen. Wie kann es sein, dass immer mehr hochintelligente Zeitgenossen von dieser Lebensphilosophie – oder ist es schon eine Religion? – angezogen werden und teilweise daran zugrunde gehen? Warum berichten angesehene Menschen davon und überraschen uns mit den abstrusesten Konstrukten? Lügen sie alle bewusst, fragen sich viele etwas ratlos.
Oh nein, “lügen” in dem Sinn sollte man das wohl nicht nennen, bzw. würden das die Leute nicht nennen. Das ist einfach eine Umdeutung von Wahrheit - da werden Bezeichnungen verändert. Da wird normaler Wortschatz umdefiniert, ganz alltägliche Sachen mit himmelhohen Bedeutungen versehen und die Wahrnehmung allmählich von der Geraden in eine immer schärfere Kurve abgelenkt, bis der Looping komplett ist und die Bodenhaftung verloren geht. Da wird z.B. „Wenigessen“ mit „Nichtsessen“ verwechselt. Ich möchte euch dies ein wenig erläutern.
Wir alle, die schon mal gefastet haben, wissen, dass die schulmedizinischen Erkenntnisse und Regeln, die immer auch noch, oder besser: gerade in medizinischen Lehrbüchern stehen, so nicht stimmen (können). Und nicht nur Jesus konnte lange ohne Essen und Trinken in der Wüste verharren: Wir alle könnten das! Auch wissen wir aus Erfahrung, dass der „Motor Mensch“ ziemlich lange ohne sehr viel „Brennstoff“ läuft. Menschen, die sich jahrelang in die Abhängigkeit der Schlechtkostfresserei begeben hatten, stellen oft sehr erstaunt fest, dass sie auch mit einer sonnengereiften Apfelsine leben können. Oder dass ein herrlicher Apfel pro Tag ihre Lebensfunktionen durchaus zufriedenstellend in Gang hält. Sehr oft spüren sie dadurch so viel Energiezuwachs und Vitalität, dass sie – nach ihrer lebenslangen Völlerei! – den Eindruck haben könnten, nunmehr von „nichts“ zu leben. Eine Illusion, mehr nicht.
Aber sie fühlen sich leicht und beschwingt und damit geht dann wohl auch leider die Bodenhaftung oft verloren. Die Leute vergessen, dass vieles, was sie beschreiben, eigentlich eine Umdeutung von Begriffen ist. Sie verwechseln Worte mit Realitäten und - schwupp-di-wupp! - wandelt wieder ein Lichternährter über diese schöne Erde, deren Lebensgesetzlichkeiten von diesen scheinbar so leicht außer Kraft gesetzt werden.
Aber es gibt nun mal solche Kleinigkeiten wie Energieerhaltungssätze etc., und um alleine die „Masse“ eines Säuglings herzustellen, bräuchte man neun Monate lang ziemlich viele und ziemlich große Kraftwerke - nach E=mc²!
Käme eine Gorillamama auf die Idee, ihm nur Licht zu geben?
Auch Menschenbabys brauchen Licht - aber nicht nur!

Aber das ist nicht das Problem, denn wenn Frauen berichten, dass sie die gesamte Schwangerschaft über weder gegessen, kaum getrunken und geschlafen hätten, haben sie selbstverständlich gegessen, getrunken und geschlafen - nur haben sie’s halt anders genannt. Und selbstverständlich glauben sie auch wohl selbst, dass sie nicht gegessen, getrunken oder geschlafen hätten. Sie haben sich halt den Mund ausgespült, selbstverständlich nur „des Geschmackes wegen“. Sie haben mal dieses, mal jenes gekaut, vielleicht nicht regelmäßig, aber doch immer mal ab und zu. Und vielleicht haben sie auch viel meditiert. Auch wird nächtlicher „Halbschlaf“ oft mit „Nichtschlaf“ verwechselt.
Man darf halt nicht den Fehler machen, das alles wörtlich zu nehmen. Wer das macht, hat leider verloren bzw. stirbt dran - die das überleben, haben diese Umdeutung eben hingekriegt.
Und damit niemand - vor allen Dingen keine unschuldigen, ungeborenen Kinder -, zu Schaden kommt, möchte ich euch hiermit warnen. Seid klug, wägt ab und glaubt nicht alles, was man euch erzählt. Als Urmethodiker traue ich euch diese Unterscheidungskraft zu, denn die artgerechte, menschliche Nahrung macht nicht nur satt und zufrieden, fit und vital, sondern sie macht auch hellsichtig und klug.
Einer, der diese Unterscheidungen gut hinzubekommen scheint, ist ein langjähriger Internetfreund, namens Rico. Er ist ein kluger, intelligenter, bescheidener und sehr sympathischer Mensch, den ich auf dem letzten Wurzelkongress in Nürnberg persönlich kennen lernte. Er berichtete dort von seinem „Prozess“ hin zur Lichtnahrung. Aber er konnte damit nicht so recht überzeugen, weil man spürte, dass dies alles schon weit hinter ihm lag und seine jetzige Lebensrealität nicht mehr beschrieb. Seine „Bedürfnislosigkeit“ hatte ihn auch nicht etwa zur reinen Frischkost geführt. Nein, wenn er isst, dann so schreckliche Dinge wie ausgerechnet „Schokokekse“! Was, bitteschön, sollte daran erstrebenswert sein? Sympathisch an ihm ist, dass er sich nicht vor den Karren der Erfolgsautorin „Jasmuheen“ spannen lässt. Seit die Australierin Ellen Greve ihr Buch “Lichtnahrung“ auch auf den deutschsprachigen Markt brachte, hört man immer wieder von Nachahmern dieser schillernden und umstrittenen Persönlichkeit. So ein Mitläufer ist Rico nicht.
Auch Buszia Wucher, den ich vor Jahren zu diesem Thema schon einmal interviewte, fällt nicht in diese Kategorie und ich erinnere mich, dass ich damals von ihm zuvorkommend und fast freundschaftlich aufgenommen wurde, sodass unser Interview in einer angenehmen Atmosphäre verlief.
Der gebürtige Schweizer machte einen sehr vitalen, gesunden und fröhlichen Eindruck auf mich, was bei 75- jährigen Männern, die ihren Körper mit “Schlechtkost” vergiften, so gut wie nie der Fall ist. Von Verfall keine Spur. Und da er „200 Jahre als Lebensspanne“ avisiert (wie er mir augenzwinkernd gestand), war der Eindruck eines Mannes in „seinen besten Jahren“ durchaus berechtigt.
Aber dies erlebt man doch auch bei Urköstlern. Und auch Buszia Wucher hatte lange Jahre zuvor schon bewusst gelebt. Er aß nämlich seit Jahren vegetarische (fast nur) Rohkost, machte regelmäßige Fastenwochen und Meditationen. Und er behauptet auch nicht, gar nichts zu trinken. Er sprach von ein bis zwei Gläsern pro Tag.
Ich bin seinerzeit mit einer gehörigen Portion Skepsis in das Gespräch mit Buszia Wucher gegangen und viele Fragen und massive Zweifel sind geblieben, die sich im Laufe der Jahre noch vermehrt haben.
Liebe Freunde der Urmethodik, wir haben von der Natur wundervolle Nahrung zugedacht bekommen. Essen, so weiß selbst der Volksmund, hält Leib und Seele zusammen. Selbst Pflanzen müssen genährt werden. Schon jedes Kind weiß, dass Blumen verdorren und eingehen, wenn sie bei großer Trockenheit kein Wasser bekommen. Wir sind weder „Lichtgestalten“, noch „Nur-Geistwesen“. Die pflanzliche Kost ist uns zugedacht von der Natur, so wie jedes Lebewesen auf unserer Erde eine Nahrung zugewiesen bekam. Lasst uns diese Nahrung wertschätzen. Es gibt für mich keinen einzigen vernünftigen Grund, sie uns nicht in Dankbarkeit und mit viel Genuss jeden Tag aufs Neue einzuverleiben und damit die “unbeschreibliche Leichtigkeit des Seins” vollkommen auszukosten.
Von der richtigen Umkehr des Alterungsprozesses
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun!
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Unter Gleichgesinnten ist es am Schönsten - und Wildpflanzen gibt es noch mehr als genug!
30.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
wie Ihr wisst, bin ich eine Familienfreundin, schließlich habe ich auch “the best familiy ever”!
Aber innerhalb von so vielen Familienmitgliedern muss man immer Kompromisse machen, ich würde zum Beispiel nicht im großen Kreise Durian oder Safus auftischen, sondern eher Mangos und Jackfrucht und Co. Oder ich würde nicht auf meinen Naturschlaf bestehen etc. Gestern begann nun mein Silvesterseminar und nun kann die Urmethodik wieder vollkommen ausgeschöpft und ausgelebt werden, darüber freue ich mich sehr.
Gestern und heute fasten wir, was für mich auch immer erhebend ist, denn auch bei uns Urköstlern gibt es ab und an etwas zum Entgiften, denn die Gifte aus der Luft und auf den Pflanzen können auch wir nicht völlig vermeiden - selbst bei Bio- - oder noch besserer - qualität. Jetzt ist nur Heilerde, Quellwasser und Cassia angesagt, was ja auch nicht “nichts” ist. (Wir leben also auch jetzt nicht nur von Licht!
)Und dabei natürlich reichlich Bewegung an der frischen Luft. Ich fühle mich großartig, aber freue mich auch schon auf den morgigen Tag, wo ich meinem Körper wieder die ihm entsprechende frische Nahrung, die uns vor Krebs und anderen Übeln schützt zuführe. (Ich werde über unser Silvestermenü berichten!)
Gestern haben wir erst einmal die Wildpflanzen nur verortet und bestimmt und uns an ihrer immer noch reichlichen Pracht erfreut. Natürlich immer gut verpackt, damit es auch gemütlich ist:
Selbst Brennnesseln gibt es noch im frischen Austrieb:
Saftige Brombeerblätter sowieso:
Herzhafte und pikante Winterkresse:
Ohne Moos nix los, wächst und gedeiht im Winter auch überreichlich:
Und natürlich die unverwüstliche Vogelmiere:
Sieh an! Auch das Gänseblümchen blüht sogar noch:
Und im Wald gibt es auch noch reichlich Sauerklee:
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt, meine Batterie schwächelte, es gibt auch noch Knoblauchrauke, Sauerampfer, Gundermann etc. Wer jetzt nichts findet, braucht dringend eine Brille! ![]()
Und abends haben wir Musik gemacht und gesungen.Hier ein kleiner Gruß an Evalight:
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder - traurige Menschen haben keine Lieder - ich bin glücklich und grüße Euch herzlich und hoffe, dass Ihr die kommenden Tage auch so schön mit friedlichen und gleichgesinnten Menschen verbringt, die ein Herz für unsere Mitlebewesen haben und sich nicht an ihrem Tod erfreuen.Und denkt bitte daran: Das Knallen der Böller ist eine Pein für Tiere. Es geht wirklich auch ohne.
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
2012 Immortality Elixir Smoothie – the best DW-Superfood-Persiflage ever!
28.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Sie nehmen die Auswüchse der internationalen Rohkostbewegung (hier speziell die amerikanische um David Wolfe) auf’s Korn - extrem lustig
Aber es macht mich auch traurig, wie leicht Menschen sich mit diesem ganzen “Energie -Superfood- lowcarb-und-Fettsäurengesäusel” täuschen lassen und tatsächlich glauben, dass diese Smoothies viel besser als natürliches Kauen der vollreifen Früchte sind. Schön ist aber doch, dass sie nicht alle Menschen täuschen können. Lächelt und genießt einfach eure Urkost - the best food EVER!
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Karyn Calabrese – seit drei Jahrzehnten vegane Rohköstlerin in Chicago ist 64 Jahre jung!
28.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde!
“Es gibt nichts Gutes, außer man TUT es!” Und sie tut es einfach seit drei Jahrzehnten. So werden wir nach und nach einen Paradigmenwechsel erzeugen - weg von der Tierleichenkost, hin zur veganen Rohkost. Ich zitiere:
“Karyn Calabrese

ist eine der bekanntesten Rohkost-Pionierinnen der USA. Mit über 60 Jahren (geb. 1947) sieht sie heute weitaus jünger aus als andere Frauen ihres Alters. Das große Geheimnis liegt für Karyn neben einer gesunden pflanzlichen Rohkosternährung in regelmäßigen Fasten- und inneren Reinigungsphasen zur Entgiftung von Körper, Geist und Seele.
“Viele Menschen sind die ganze Zeit damit beschäftigt, sich Ausreden dafür auszudenken, dass sie sich nicht gesund ernähren. Entweder haben sie keine Zeit und sind zu beschäftigt mit Kindern, Familie, der Arbeit etc. oder es ist ihnen zu umständlich. Einige Menschen sind auch der Meinung, eine gesunde Ernährung wäre zu teuer und sie könnten sich diese nicht leisten. Tatsache ist jedoch: Wenn du nicht gesund bist, dann hast du nichts!” Mit diesem Statement überzeugt Karyn ihre Kursteilnehmer in Chicago, denn der Schlüssel zum Lebensglück liegt in einer gesunden Ernährung. Speziell auf diesen Bereich sollten wir unseren Fokos legen. Karyn ernährt sich selbst bereits seit über 30 Jahren roh-vegan.”
Quelle
Dort kann man auch die vielfältige Rohkostentwicklung in Österreich bewundern!
Auch on facebook:AustriaGoesRaw vegane Rohkost - und mehr!
Wichtige Meldung für alle, die keine zusätzlichen Gifte aufnehmen wollen:
“Wer bei mangelndem Bio-Angebot im Laden oder auf dem Markt auch mal nach “unbehandelten” Zitronen oder Orangen greift, um die Schale zu verarbeiten, wird sich das vermutlich jetzt abgewöhnen. Zwar suggeriert das Wort “unbehandelt”, dass sich der Käufer, wenn nicht sogar vor Pestiziden, so doch wenigstens vor Konservierungsstoffen sicher fühlen darf, aber dieses Versprechen wird nicht eingehalten, wie das WDR-Magazin “markt” aufdeckt.”
Absolut herrliche und unbehandelte Zitrusfrüchte (neben den Tropenfrüchten!) hat übrigens: Passion4fruit! Sie liefern übrigens auch nach “Felix Austria”!
Es lohnt sich - sie haben auch gute frische Zweigdatteln.
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Ein schönes Fest - und ich mag gar nicht aufhören zu feiern! :-)
27.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
offiziell ist das große Fest nun vorbei, aber ich mag gar nicht aufhören!
Ich wollte schon immer die schönen Tage mit meinen Liebsten festhalten und so haben wir früher die Tage nach den offiziellen Weihnachtstagen zu Weihnachtstag 3, 4, 5, 6 erklärt, bis dann das Neujahrsfest anstand!
Mir gefiel die Zeit jenseits des PC jetzt auch wieder besonders gut und so werde ich nun nur kurz hier einen kleinen Zwischenstand einstellen und wieder weiterfeiern!
Es ist aber immer gut für mich an solchen Tagen die Mails zu checken, weil da meist besonders liebe Überraschungen auf mich warten. So wie diese:
“Liebe Brigitte,
bestimmt hast Du ein schönes Fest gehabt. Wir haben auch an Dich gedacht und lecker Granatapfel gefrühstückt. Mein Früchtewichtel wollte gern im passenden KLeid speisen und ich glaube auch Brigittelike posieren. Die Krippenmitfeiernden erhielten einen großen Salatkorb, da lacht sogar das Jesuskind!
Das kann ja werden!”
Ha ha ha… Du kannst das aber tausendmal schöner als ich, meine allerliebste Hannelene!
Wie schön - ich habe mich soooo gefreut! ![]()
Und weiter gings es mit tollen Briefen:
“Liebe Brigitte,
vor kurzem las ich in deinem Block, dass du einen Weihnachtsbaum mit Ballen gekauft hattest, damit er nach dem Fest weiterleben darf. Wie schön! Stets war ich extrem auf Weihnachten fokussiert- mit dem prächtigsten Baum weit und breit. Doch im letzten Jahr veränderten sich meine Gedanken und ich empfand es beinahe schon genauso grotesk, einen sterbenden Baum mit frohen Herzen zu schmücken, wie am Fest der Liebe und Freude Tiere im Ofen zu braten…….
Trotzdem hielten mein Mann und unsere Jungs im letzten Jahr noch an dem WEihnachts-Ritual fest und es wurde wieder eine prächtig Tanne ausgesucht.
In diesem Jahr habe ich zu Anfang der Adventzeit einen seit vielen Jahren bei uns im Garten stehenden und abgeästeten Tannenbaum reingenommen und geschmückt. Und plötzlich war er für mich unser Petterson & Findus-Tannenbaum
(auch wenn ich keine Messer und Gabeln drangehängt habe ;-))
Ich sprach noch einmal das “Phänomen” der Bäume an, die wie wir einen Stoffwechsel und “Blutbahnen” haben und genauso leben wollen wie wir. Und die Schwäche bei uns zu sehen ist, dass wir ihre Schreie nicht hören können. Trotzdem wollten meine drei Männer einen Weihnachtsbaum haben. O. K.- dann sollten sie sich auch drum kümmern. Aber dann rannte ihnen die Zeit weg. Und ein Stück weit war es auch Einsehen. Jedenfalls ist unser diesjähriger WEihnachtsbaum etwas anders ;-)) Und mein Gefühl viiiieeeel besser!
Gestern konnte ich zu den Kräutern Durian genießen. Und das sogar im Haus, weil sich die Gerüche in Grenzen hielten :-))
Ich wünsche dir und deinen Lieben Weihnachtsstunden ganz nach deinem/euren Geschmack, einfach eine rundum schöne und harmonische Zeit. Und alles Liebe,
B.”
Ja, ich finde das auch viel schöner! Tolle Idee - gut zum Weitergeben! Bussi
Und:
“Hallo Brigitte,
danke fürs adden. War toll dich mal live zu erleben und kennenzulernen und danke nochmal, dass ich von der Kokosnuss probieren durfte. Jetzt werde ich mir die auf jedenfall mal kaufen
war echt lecker.
Aus so einigen Videos kenn ich dich ja bereits schon (u. a. Spiegel-Reportage) - der komische Arzt mit alles totkochen war ja mal ein totaler Witz.
Ich finds absolut super, dass du der Öffentlichkeit so präsentierst wie gut Rohkost wirklich ist. Ich selbst merke ja auch an mir wie gut es tut, (könnt jeden Tag 100 - 200, 25 Meterbahnen schwimmen und bin dannach immernoch topfit) und man fühlt sich ja wirklich wohler. Ich ernähre mich schon seit mehreren Jahren zu 95 % nur von Rohkost und es ist einfach toll.”
Und noch so manches mehr erreichte mich, ich finde das alles großartig und sage euch allen von Herzen DANKE! Schön, dass es Euch alle gibt. (Fühlt Euch an dieser Stelle gedrückt!)
Ja, bei uns war (und ist) es auch schön gewesen. Weihnachten mit Kindern zu feiern ist das Allerschönste und da ich - schlau wie ich bin! - das Kinderkriegen geschickt auf zwei Jahrzehnte verteilt habe, hört dies Vergnügen wohl auch noch lange nicht auf! :-) Beim wunderschönen Krippenspiel in Hamburg schlugen alle Herzen höher:
Zuhause tanzten dann wunscherschöne Elfchen:
… und ich genieße das fröhliche Treiben:
Zwischendurch sammelte ich viel Vitamin-C-reiche Winterkresse, die sich prächtigst bei der warmen Witterung macht, schaut mal danach, sie wächst jetzt überall:
Und natürlich habe ich mich besonders gefreut, dass meine fast 90jährige Frau Mama wieder so gut drauf ist:
Wenn ich mit 90 noch so faltenlos aussehe, bin ich glücklich, und ich freue mich schon auf das hübsche silberne Haar! :-)
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Christkindlein komm zu mir!
23.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
morgen kommt das Christkind! Ich freue mich mit allen Kindern, denn sie haben noch eine reine Seele und können sich noch von Herzen über nichtmaterielle Dinge freuen. Zum Beispiel, wenn man mit ihnen singt und spielt. Um die Wartezeit bis zur Bescherung zu verkürzen, bietet sich folgendes Lied-Spielchen mit kleinen Kindern an. Bei uns hat das Tradition. Zur Melodie von “Stille Nacht, heilige Nacht”:
Kurz ist der Tag …
lang ist die Nacht…
Schnee fällt vom Himmel - so zart so zart…
Christkindlein breitet die Flü-hü-gel aus….
fliegt über die Erde von Haus zu Haus …
kuckt durch Fenster und Tü-hür
Christkindlein ko-homm zu mir!
Fröhliche Weihnachten allerseits!
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
DAS TIER + WIR – Stiftung für Ethik im Unterricht: Bevor sich in der Welt etwas verändern kann, muss sich zuerst im menschlichen Bewusstsein etwas verändern
22.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
diesen Text von Erica Kalika Blöchlinger möchte ich gerne mit Euch teilen. Die Stiftung ist großartig, ja, in den Schulen muss man anfangen, das Bewusstsein zu verändern. Man darf niemals mutlos werden, schön, dass es immer wieder großartige Menschen wie sie gibt, die etwas initiieren und nicht resignieren!
Scheinheilige Weihnachten

Einsam wachen unsere gemarterten Mitgeschöpfe rund um die Welt, während wir Christen bei Kerzenlicht feierliche Weihnachtslieder singen…
Während dessen unsere Sprösslinge das traditionelle Krippenspiel mit Ochs und Esel spielen…., während wir uns den Bauch mit Leichenteilen von Ochs und Esel füllen, mit Spanferkel, Huhn und Gans.
Stille Nacht, scheinheilige Nacht …..
Alles schläft, einsam wacht
nur das Schlachtvieh im Schlachthof
nur das Ferkel in der Tierfabrik
nur das Huhn hinter Gitter
nur die enthornte Kuh an der Kette
nur das Mastkalb im finsteren Verlies
nur die Gans mit kranker Stopfleber
nur das Fohlen auf seiner Todesfahrt
nur das Pelztier im Käfig
nur das Versuchstier im Labor
nur die vom Menschen geschundene Kreatur …………………….
Frohe Weihnachten
Wir Wohlstandsmenschen sind zur „besinnlichen“ Weihnachtszeit mehr denn je von unserer Genusssucht besessen und in unserem Konsumrausch gefangen. Abermillionen Tiere der verschiedensten Art werden im Akkord für unsere Gaumenfreuden umgebracht und am Fliessband festlich verpackt, um im Supermarkt tonnenweise als Weihnachtsdelikatessen angeboten zu werden. Wissen wir die Geburt des Christkindes im Stall zu Bethlehem - bei den Tieren - nicht sinnvoller zu feiern? Fragt überhaupt noch jemand nach dem Sinn, oder zählen nur noch Kommerz und Lifestyle? Bei Umfragen hat sich gezeigt, dass Jugendliche das Weihnachtsfest nur noch mit Geschenken und gutem Essen assoziieren! Würde das Göttliche, wenn es heute noch einmal in diese erbarmungslose Welt käme, sich nicht abermals bei den Tieren niederlassen?

An Weihnachten werden nicht nur Berge von Tierleichen verschlungen – ein Bombengeschäft für die Fleischindustrie – sondern auf vielen Wunschzetteln stehen auch lebendige Kuschel- und Schmusetiere, die in der Zoohandlung oder beim Züchter erhältlich sind. Diese beseelten, sensiblen Wesen können nach Belieben als Kumpel, Tröster, Therapeut oder Helfer eingesetzt oder auch ausgesetzt werden. Wie das Tier sich in der Rolle fühlt, in die es vom Besitzer gezwungen wird, interessiert kaum. Hauptsache, der Mensch profitiert vom Tier. Ein gigantischer Industriezweig sorgt dafür, dass mit Hund, Katz & Co. Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet werden.
Frohe Weihnachten
Und was ist mit den zahllosen Geschöpfen, die als „Nutztiere“ gebrandmarkt in Tierfabriken elendiglich dahin vegetieren bis zu ihrem gewaltsamen Tod? Wer denkt zur Weihnachtszeit - oder überhaupt zu irgendeiner Zeit - an diese Gepeinigten und Entwürdigten, die täglich auf den Tellern einer rapide wachsenden Weltbevölkerung landen? Wer hat eine Ahnung vom langen Leidensweg eines Hamburgers oder Schnitzels, einer Gänseleber oder eines Weihnachtsbratens? Weder im Elternhaus noch in der Schule wird das Leiden der Tiere für die Gaumenfreuden der Menschen je thematisiert. Aus diesem Grund haben wir die Stiftung für Ethik im Unterricht ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche – die Erwachsenen von morgen – für ihre Mitgeschöpfe zu sensibilisieren.
Tiere schützen und Tiere essen, wie geht das zusammen?
Weil selbst „tierliebende“ Menschen Tiere essen, hat sich eine ganz perfide Doppelmoral im menschlichen Bewusstsein eingenistet: Man kann doch Tiere lieben und schützen und sie trotzdem töten und essen. Nicht nur die scheinheiligen Lustmörder - wie etwa die Jäger und ihre Kommilitonen - frönen dieser Doppelmoral, sondern das ganze Volk samt seinen Politikern und Geistlichen. Selbst viele „Tierschützer“ verzehren ihre Schützlinge und denken sich nichts dabei! Und damit schon kleine Kinder sich mit dieser Doppelmoral arrangieren, dafür sorgt die Nahrungsmittelindustrie, indem sie bereits der Bébénahrung Tierleichenteile beimischt. So sichert sie sich schon früh ihre zukünftige Kundschaft, denn sie weiss sehr wohl, dass Fleischgenuss süchtig macht. Fleisch ist entgegen allen Behauptungen kein unentbehrliches Nahrungsmittel, kein „Stück Lebenskraft“ wie uns die gewerbsmässigen Ausbeuter der Tiere weismachen wollen, sondern ein Genussmittel das krank macht, wenn es im Übermass konsumiert wird, wie dies heutzutage der Fall ist.
Ist Tierschutz letztlich für die Katz?
Noch nie gab es so viele Tierschutzorganisationen wie heute, die mittels Infoständen, Zeitungsannoncen, Radiosendungen, Internet, Protestmärschen, Mahnwachen, Gedrucktem und Gesprochenem auf das Verbrechen am Tier aufmerksam machen. Doch trotz all dieser Aktivitäten und der Abermillionen Spendengelder ist es bis heute nicht gelungen, auch nur ein einziges der „Schandmale“ wie Tierversuche, Tierfabriken, Schlachthöfe oder Tiertransporte aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil: Das Tierleiden wächst und wächst ebenso rapide wie die Weltbevölkerung.
Wie innen, so aussen
Bevor sich in der Welt etwas verändern kann, muss sich zuerst im menschlichen Bewusstsein etwas verändern. Wenn nur wenige Individuen in ihren Herzen Mitgefühl und Barmherzigkeit kultivieren und auf Gewalt und Qualfleisch verzichten, so genügt diese vereinzelte Geisteshaltung nicht, um Tierfabriken niederzureissen. Erst wenn der Geist vieler Gleichgesinnten sich zu einer grossen, bewegenden Kraft zusammenballt, werden Schlachthöfe, Schlachtfelder und andere Mördergruben aus der Welt gefegt. Die Aussenwelt ist immer ein Spiegelbild unserer Innenwelt. Statt zu verzweifeln, können wir mit Geduld und Ausdauer am Aufbau dieser transformierenden Kraft arbeiten! Wir können unseren Kindern und Enkelkindern Gewaltlosigkeit und Erbarmen vorleben und eine gesunde Ernährung ohne Tierleichen. Mit der Zeit wird das menschliche Bewusstsein sich so sehr verfeinern, dass es gar keine tierische Nahrung mehr begehrt. Dann werden viele Seuchen, Plagen und Leiden, die wir Heutigen aus Profitgier, Unwissenheit und Lieblosigkeit über die Erde und ihre Bewohner gebracht haben, heilen, und es wird endlich Weihnachten werden für Mensch und Tier!
Erica Kalika Blöchlinger, Stiftungsgründerin
DAS TIER + WIR – Stiftung für Ethik im Unterricht
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Weihnachtszeit - Partyzeit - auch für die Tiere?
22.12.2011 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
wie Ihr wisst, feiere ich sehr gerne mit lieben Menschen. Schön für mich ist es immer wieder zu erleben, WIE glücklich und ausgelassen man völlig ohne Alkohol feiern kann!
Ja, den Alltag mit gemeinsamen Feiern zu unterbrechen, halte ich für sehr wichtig im Jahreslauf, das sind schöne Erinnerungen, die man gemeinsam teilt.
Vorgestern stand wieder mal der Geburtstag unserer Jüngsten im Familienmittelpunkt und da war nachmittags die Familie geladen und abends kamen die Freunde.
Es gibt so viele tolle vegane Leckereien, die man da servieren kann, die Auswahl ist groß und es besteht keine Notwendigkeit, alle Mitfeiernden zu Urköstlern zu machen. (Einzige Regel bei mir: Keine Tierleichen im Haus, sonst ist alles nach Gusto erlaubt!) Ich mache eh mein kulinarisches Ding und freue mich über Apfel, Nuss und Mandelkern oder über Granatäpfel, Mangos und Kokosnüsse und tische für die anderen alles Mögliche - selbst Chips und Co! - auf. So ist jeder zufrieden und ich bin es auch.
Leckere Pistazien:
Die Mädels haben “Salati” gemacht:
Und vegetarische Bratlinge (kann man im Bioladen fertig kaufen!) finden auch viel Anklang bei den lieben Muggeln: ![]()
Mit den Kleinsten rutsche ich viel am Boden herum, denn natürlich ist nicht das Essen das Wichtigste, sondern das gemeinsame Spielen beglückt mich (ich mag eh nicht so lange irgendwo hocken…) und die Kleinen am meisten:
“Dreht Euch nicht um, denn der Plumssack geht rum …”, Dornröschen und Co sind immer noch beliebt und kommen nicht aus der Mode. Die großen Gäste spielten dann abends etwas andere lustige Spiele… jedenfalls klang ihr lautes Lachen und Kichern wie Musik in meinen Ohren - na ja in den Stunden nach Mitternacht dann nicht mehr ganz so lieblich … hi hi hi…(aber da muss man durch als Teenagermami!) ![]()
Der Weihnachtsbaum ist schon geschmückt:
Ich habe dieses Mal ein kleines Bäumchen mit Ballen gekauft, der ist noch voller Leben und kann vor allen Dingen auch nach dem Fest weiterleben.
Damit Weihnachten nicht in eine sinnlose Geschenkeschlacht ausartet, machen wir dieses Jahr für die Erwachsenen Julklapp und so muss jeder nur ein schönes Geschenk besorgen (denn so ganz ohne wollten es alle nicht…) und es wird spannend am Heiligen Abend!
Kulinarisch wartet auf mich eine Jackfrucht und da das Wetter wieder milde bleiben soll, wird sich dazu ganz viel Vogelmiere, Gundermann und Goldnessel gesellen.
Mit meinen kleinen Engelkindern habe ich eine weihnachtliche Vorführung eingeübt - und alle sind natürlich schon gaaaanz uffjeregt!
Ich freue mich sehr darauf und wünsche allen meinen lieben Lesern eine bezaubernde Zeit! Und denkt bitte auch an die Tiere, eine schöne Aktion, die mich berührt:
P.S. Es erreichen mich Mails mit der Frage, ob ich spezielle Übungen gemacht hätte, meine Figur noch einmal positiv zu verändern?
Ja, in der Tat. Doch darüber berichte ich Euch demnächst - so stay tuned!
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
