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Urköstlers Winterfreuden


Brigitte Rondholz

Liebe Freunde,

nun ist der Winter doch noch hier bei uns eingekehrt, für das kommende Wochenendseminar für die Anfänger vielleicht ein bisserl hart (aber SEHR lehrreich! :-) ), und ich mache das Beste draus! Und das ist natürlich Schneebaden, wie Ihr wisst. Hui - das ist so toll. Und wenn man sich menschenartgemäß rein pflanzlich ernährt tut das einfach gut, macht uns warm und fühlt sich einfach großartig an! Doch zuerst muss das gefrorene Wasser in meiner Regentonne freigeklopft werden:


Und dann erst mal hinaus in den Schnee zum Posen: :-)

Ach ja, ganz gemütlich hier:

Ei jei jei - ist das schöööön!

Noch ein bisserl Schneebaden (normalerweile natürlich im Evakostüm!)
Und nun hinein in die Tonne:

Gut eingepackt geht es dann mit Jule hinaus in den Wald:

Und mittags gab es dann aus den im Wald gepflückten Brombeerblättern und Bio-Ruccola aus dem Bioladen, zusammen mit herrlichen auf den Punkt reifen Papayas von Tropenkost.de, ein schönes, wärmendes und befriedigendes Mittagsmahl:

Wie einfach und schön doch das vegan-rohköstliche Leben ist. 

Doch leider muss ich an dieser Stelle auch mal wieder erwähnen, dass es immer noch Menschen mit schweren Ess-Störungen gibt, die eine qualitative Abnormität des Appetits auf Ungewöhnliches, Ungenießbares, Widerliches oder Ekeliges haben. Es ist zwar nur eine extrem kleine Minderheit, in Rohkostkreisen sind diese armen Menschen als “Instinctos” bekannt, manche nennen diese Abnormität auch “intuitives Essen”, Psychologen nennen es kurz Pica (das gehören dann noch andere abnorme Essensgelüste dazu)  Und es scheint nichts zu geben, was nicht auch konsumiert werden kann, auch wenn es uns dabei schon beim Denken daran den Magen umdreht: Insekten,  rohe Innereien, rohes  Hirn, angegammeltes Fleisch, roher Fisch (inklusive der Fischwürmer!), rohe Eier  u.s.w., man kann es auch kurz Rohesfleisch-Pica, Gammelfisch-Pica, Rohmilch-Pica etc. nennen.
Wir hatten dies traurige Kapitel schon mal im Urkostforum thematisiert. Lasst Euch nicht beirren, freut Euch lieber, dass Ihr diese Abnormitäten nicht habt und seid ihnen ein leuchtendes Vorbild, denn auch für diese armen Menschen gilt: Es ist niemals zu spät, umzukehren! Ich persönlich habe zum Beispiel durch gezieltes Training meinen Körper noch einmal völlig umgestaltet, na ja, nicht völlig, aber doch optisch auffallend. Oft werde ich per Mail gefragt, ob ich abgenommen hätte. Nein, ich wiege immer noch so um die 60 kg, mal etwas mehr, mal etwas weniger (heute morgen waren es exakt 58, 7 kg). Was für Kenner leicht zu begreifen ist, denn der Abbau von Fett in Muskeln bewirkt, dass sich auf der Waage keine großen Unterschiede zeigen, optisch aber schon! Ihr seht: Es ist nie zu spät, selbst mit jugendlichen 60 kann man es schaffen, einen Körper zu haben, um den einen manche 30jährige beneiden. Es lohnt sich für Euch, für die Tiere und für unseren ganzen Planeten. Fangt an - gleich JETZT!


Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)

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